Sie können das BIOS-Konfigurationsprogramm zum Konfigurieren von Arrays und logischen Laufwerken verwenden. Da das Dienstprogramm im BIOS des RAID-Controllers gespeichert ist, ist es von den Betriebssystemen Ihres Systems unabhängig.
Das BIOS-Konfigurationsprogramm ist ein auf Zeichen basierendes Dienstprogramm, das Sie durch Drücken von <Strg><M> ausführen können, wenn das System startet. Verwenden Sie das BIOS-Konfigurationsprogramm um Folgendes durchzuführen:
Erstellen von Ersatzlaufwerken,
Konfigurieren von physikalischen Arrays und logischen Laufwerken,
Initialisieren von einem oder mehreren logischen Laufwerken,
Zugreifen auf Controller, logische Laufwerke und physikalische Laufwerke
im Einzelnen,
Wiederherstellen von ausgefallenen Plattenlaufwerken,
Überprüfen, ob die Redundanzdaten in logischen Laufwerken mit
den RAID-Klassen 1 oder 5 richtig sind,
Auswählen eines Hostadapters, an dem gearbeitet wird.
Halten Sie beim Neustart des Host-Systems die Taste <Strg> gedrückt und drücken Sie die Taste <M>, wenn die folgende Meldung angezeigt wird:
Host Adapter-1 Firmware Version x.xx DRAM Size 16 MB
(Hostadapter-1 Firmware-Version x.xx Größe des DRAM 16 MB
0 Logical Drives found on the Host Adapter (0 logische
Laufwerke auf Hostadapter gefunden)
0 Logical Drives handled by BIOS (0 logische Laufwerke von
BIOS verwaltet)
Press <Ctrl><M> to run CERC BIOS Configuration Utility
(Drücken Sie <Strg><M>, um das CERC BIOS-Konfigurations-
programm auszuführen)
Für jede RAID-Karte im Host-System werden die Firmware-Version, Größe des DRAM und der Status der logischen Laufwerke auf der Karte angezeigt. Wenn Sie nicht innerhalb weniger Sekunden nach dem Einblenden der Eingabeaufforderung die Tastenkombination <Strg><M> drücken, setzt das System den Startvorgang fort. Wenn Sie <Strg><M> drücken, wird das Managementmenü angezeigt.
Ersatzlaufwerke sind physikalische Laufwerke, die gemeinsam mit den RAID-Laufwerken eingeschaltet werden und normalerweise im Standby-Modus bleiben. Wenn ein in einem logischen RAID-Laufwerk verwendetes Plattenlaufwerk ausfällt, übernimmt ein Ersatzlaufwerk automatisch dessen Funktion und die Daten des ausgefallenen Laufwerks werden auf dem Ersatzlaufwerk rekonstruiert. Ersatzlaufwerke können für die RAID-Klassen 1, 5 und 10 verwendet werden.
Es gibt zwei Methoden zum Definieren physikalischer Laufwerke als Ersatzlaufwerke:
Drücken von <F4> beim Erstellen von Arrays in den Modi "Easy"
(Einfach), "New" (Neu) oder "View/Add Configuration" (Konfiguration anzeigen/hinzufügen).
Verwendung des Menüs Objects
(Objekte)>Physical Drive (Physikalisches Laufwerk).
Wenn Sie eine beliebige Konfigurationsoption auswählen, wird eine Liste aller physikalischen Geräte angezeigt, die mit dem aktuellen Controller verbunden sind. Führen Sie folgende Schritte zum Definieren eines Plattenlaufwerks als Ersatzlaufwerk durch.
Markieren Sie mit den Pfeiltasten ein Plattenlaufwerk,
das mit READY (Bereit)
gekennzeichnet ist.
Drücken Sie <F4> zum Definieren des Laufwerks
als Ersatzlaufwerk.
Bei Easy Konfiguration (Einfache Konfiguration) ist jedem physikalischen Array, das Sie erstellen, ein logisches Laufwerk zugewiesen und Sie können die folgenden Parameter ändern:
RAID-Klasse
Stripe-Größe
Eigenschaften des Cache-Schreibverfahrens
Eigenschaften des Leseverfahrens
Eigenschaften des E/A-Verfahrens.
Falls logische Laufwerke bereits konfiguriert wurden, wenn Sie Easy Configuration (Einfache Konfiguration) auswählen, werden die Konfigurationsinformationen nicht beeinträchtigt. Anweisungen zu Easy Configuration (Einfache Konfiguration) finden Sie unter Verwenden von "Easy Configuration" (Einfache Konfiguration).
Bei New Configuration (Neue Konfiguration) können Sie die folgenden Parameter für die Arrays auswählen:
RAID-Klasse
Stripe-Größe
Eigenschaften des Cache-Schreibverfahrens
Eigenschaften des Leseverfahrens
Eigenschaften des E/A-Verfahrens.
Größe des logischen Laufwerks
Array-Spanning
Wenn Sie New Configuration (Neue Konfiguration) auswählen, werden die vorhandenen Konfigurationsinformationen am ausgewählten Controller zerstört, wenn die neue Konfiguration gespeichert wird. Anweisungen zu New Configuration (Neue Konfiguration) finden Sie unter Verwenden von New Configuration (Neue Konfiguration).
Mit View/Add Configuration (Konfiguration anzeigen/hinzufügen) können Sie die gleichen Parameter des logischen Laufwerks wie mit "New Configuration" (Neue Konfiguration) steuern, ohne die vorhandenen Konfigurationsinformationen zu beeinträchtigen. Außerdem können Sie die Funktion "Configuration on Disk" (Konfiguration auf Platte) aktivieren. Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden von "View/Add Configuration" (Konfiguration anzeigen/hinzufügen).
Wählen Sie im Management
Menu (Managementmenü) des BIOS- Konfigurationsprogramms die
Option Configure (Konfigurieren).
Wählen Sie im Menü Configure
(Konfigurieren) die Option Easy
Configuration (Einfache Konfiguration).
Das Array-Auswahlmenü wird angezeigt. Am unteren Bildschirmrand
werden Informationen zur Funktionstastenbelegung angezeigt. Die Funktionstasten
sind:
<F2> Anzeigen der Herstellerdaten und Fehlerzählung
für das ausgewählte Laufwerk.
<F3> Anzeigen der logischen Laufwerke, die konfiguriert
wurden.
<F4> Definieren des ausgewählten Laufwerks als
Ersatzlaufwerk.
Markieren Sie mit den Pfeiltasten spezielle physikalische
Laufwerke.
Drücken Sie die Leertaste, um das ausgewählte
physikalische Laufwerk dem aktuellen Array zuzuordnen.
Die Anzeige für das ausgewählte Laufwerk ändert
sich von READY(Bereit)
zu ONLINA[Array-Nummer]-[Laufwerknummer].
ONLIN A2-3 bedeutet
z. B. Plattenlaufwerk 3 in Array 2.
Fügen Sie dem aktuellen Array nach Bedarf physikalische
Laufwerke hinzu.
Verwenden Sie nach Möglichkeit in einem Array Laufwerke
gleicher Kapazität. Wenn Sie in einem Array Laufwerke unterschiedlicher
Kapazität verwenden, entspricht die genutzte Kapazität der jeweiligen
Laufwerke im Array der Kapazität des kleinsten
Laufwerks im Array.
Die Anzahl der physikalischen Laufwerke in einem speziellen
Array bestimmt die RAID-Klassen, die mit dem Array implementiert werden können.
RAID 0 erfordert ein oder mehrere physikalische Laufwerke.
Für RAID 1 sind zwei physikalische Laufwerke erforderlich.
Für RAID 5 sind mindestens drei physikalische Laufwerke erforderlich.
Drücken Sie auf <Eingabe>, nachdem Sie
die Erstellung des aktuellen Arrays abgeschlossen haben.
Es wird das Dialogfeld "Logical Drives Configured" ("Konfiguration
der logischen Laufwerke") angezeigt. Am oberen Rand des Dialogfeldes werden
das logische Laufwerk, das gerade konfiguriert wird, sowie alle vorhandenen
logischen Laufwerke angezeigt. Die Spaltenüberschriften sind:
LD Die Nummer des logischen Laufwerks
RAID Die RAID-Klasse
Size Die Größe des logischen Laufwerks
#Stripes Die Anzahl der Stripes im zugewiesenen physikalischen
Array
StrpSz Die Stripe-Größe
DriveState Der Status des logischen Laufwerks
Markieren Sie RAID
und drücken Sie die Eingabetaste, um die RAID- Klasse für das
logische Laufwerk einzustellen.
Die verfügbaren RAID-Klassen für das aktuelle logische
Laufwerk werden angezeigt.
Wählen Sie eine RAID-Klasse und drücken
Sie die Eingabetaste zur Bestätigung.
Stellen Sie die Stripe
Size (Stripe-Größe) im Advanced
Menu (Menü "Erweitert") ein.
Stripe Size
(Stripe-Größe) gibt die Größe der Segmente an, die
auf jedes Laufwerk in einem logischen Laufwerk mit RAID 1, 5 oder 10 geschrieben
werden. Sie können die Stripe-Größe auf
2 KB, 4 KB, 8 KB, 16 KB, 32 KB, 64 KB oder
128 KB einstellen. Eine höhere Stripe-Größe bietet eine
bessere Leistung beim Lesen, insbesondere wenn auf Ihrem System hauptsächlich
sequentielle Lesevorgänge durchgeführt werden. Wenn Sie jedoch sicher
sind, dass Ihr System häufiger zufällige Zugriffe benötigt, wählen
Sie eine kleine Stripe-Größe. Die Standardeinstellung ist 64
KB.
Stellen Sie Write
Policy (Eigenschaften des Schreibverfahrens) im Advanced
Menu (Menü "Erweitert") ein.
Mit Write
Policy (Eigenschaften des Schreibverfahrens) wird die Cache-Methode auf
Write-Back (Zurückschreiben) oder Write-Through (Durchschreiben) eingestellt.
Im Write-Back-Cache-Verfahrensignalisiert der Controller dem Host das Ende einer Datenübertragung,
wenn der Cache-Speicher des Controllers alle Daten im Rahmen einer Transaktion
erhalten hat.
Im Write-Through-Cache-Verfahrensignalisiert der Controller dem Host das Ende einer Datenübertragung,
wenn das Plattensubsystem alle Daten im Rahmen einer Transaktion erhalten
hat. Dies entspricht der Standardeinstellung.
Das Write-Through-Cache-Verfahren
bietet gegenüber der Write-Back-Methode
eine höhere Datensicherheit. Write-Back
bietet dagegen eine höhere Leistung. Sie
dürfen Write-Back nicht für ein logisches Laufwerk verwenden, das
als Novell®
NetWare®-Datenträger
genutzt werden soll.
Stellen Sie Read
Policy (Eigenschaften des Leseverfahrens) im Advanced
Menu (Menü "Erweitert") ein.
Read Policy
(Eigenschaften des Leseverfahrens) aktiviert die IDE-Vorauslesefunktion
für das logische Laufwerk. Sie können diesen Parameter auf Read-Ahead
(Vorauslesen),
No Read-Ahead (Kein
Vorauslesen) oder Adaptive
(Anpassungsfähig) einstellen.
Read-Ahead(Vorauslesen)
gibt an, dass der Controller für das aktuelle logische Laufwerk
Vorauslesen verwendet.
No-Read-Ahead(Kein Vorauslesen)
bestimmt, dass der Controller für das aktuelle logische Laufwerk
kein Vorauslesen verwendet.
Adaptive
(Anpassungsfähig) legt fest, dass der Controller Vorauslesen
verwendet, wenn die beiden letzten Laufwerkszugriffe in sequentiellen
Sektoren erfolgten. Wenn alle Leseanforderungen zufällig sind, kehrt
der Algorithmus zu No-Read-Ahead
(Kein Vorauslesen) zurück, wobei jedoch alle Anforderungen
weiterhin auf mögliche sequentielle Ausführungen geprüft
werden. Dies entspricht der Standardeinstellung.
Stellen Sie Cache
Policy (Eigenschaften des Cache-Verfahrens) im Advanced
Menu (Menü "Erweitert") ein.
Cache Policy
(Eigenschaften des Cache-Verfahrens) gilt für das Lesen auf einem
speziellen logischen Laufwerk. Es beeinflusst den Read-Ahead-Cache
nicht.
Cached I/O(Gecachte E/A)
gibt an, dass alle Lesungen im Cache-Speicher zwischengespeichert sind.
Direct I/O(Direkte E/A)
gibt an, dass die Lesungen nicht im Cache-Speicher zwischengespeichert
sind. Direct I/O (Direkter
E/A) überschreibt die Einstellungen zu den Eigenschaften des
Cache-Verfahrens nicht. Die Daten werden gleichzeitig in den Cache-Speicher
und an den Host übertragen. Wenn derselbe Datenblock erneut gelesen
wird, werden die Daten aus dem Cache-Speicher verwendet. Dies entspricht
der Standardeinstellung.
Drücken Sie <Esc>, um das Menü Advanced
(Erweitert) zu beenden.
Wählen Sie nach der Definition des aktuellen
logischen Laufwerks Accept(Übernehmen)
und drücken Sie die Eingabetaste.
Das Dialogfeld "Array Selection" (Array-Auswahl) wird angezeigt,
wenn weitere nicht konfigurierte Festplatten vorhanden sind.
Wiederholen Sie Schritt
3 bis 14 zum Konfigurieren eines weiteren Arrays und logischen
Laufwerks.
Der RAID-Controller unterstützt bis zu 40 logische Laufwerke
pro Controller.
Drücken Sie nach Abschluss der Konfiguration
der logischen Laufwerke <Esc>, um Easy
Configuration (Einfache Konfiguration) zu beenden.
Eine Liste der gegenwärtig konfigurierten logischen Laufwerke
mit einer Speicherungsaufforderung wird angezeigt.
Beantworten Sie die Speicheraufforderung.
Das Menü Configure
(Konfigurieren) wird angezeigt.
Initialisieren Sie die logischen Laufwerke, die Sie
gerade konfiguriert haben.
HINWEIS: Die Auswahl
von New Configuration(Neue Konfiguration)löscht die vorhandenen Konfigurationsinformationen auf dem ausgewählten
Controller. Zum Verwenden der Spanning-Funktion (Verkettung) und Beibehalten
der vorhandenen Konfiguration verwenden Sie View/Add
Configuration (Konfiguration anzeigen/hinzufügen).
Wählen Sie Configure
(Konfigurieren)> New Configuration (Neue Konfiguration)
im Management Menu (Managementmenü)
des CERC Konfigurationsprogramms.
Ein Array-Auswahlfenster zeigt die mit dem aktuellen Controller
verbundenen Geräte an. Am unteren Bildschirmrand werden Informationen zur
Funktionstastenbelegung angezeigt. Folgende Funktionen können mit den Funktionstasten
ausgeführt werden:
<F2> Anzeigen der Herstellerdaten und CERC Fehlerzählung
für das ausgewählte Laufwerk.
<F3> Anzeigen der logischen Laufwerke, die konfiguriert
wurden.
<F4> Definieren des ausgewählten Laufwerks als
Ersatzlaufwerk.
<F10> Anzeige des Dialogfelds "Logical Drive Configuration"
(Konfiguration des logischen Laufwerks).
Markieren Sie mit den Pfeiltasten spezielle physikalische
Laufwerke.
Drücken Sie die Leertaste, um das ausgewählte
physikalische Laufwerk dem aktuellen Array zuzuordnen.
Die Anzeige für das ausgewählte Laufwerk ändert
sich von READY(Bereit)
zu ONLIN A[Array-Nummer]-[Laufwerknummer].
ONLIN A2-3 bedeutet
z. B. Plattenlaufwerk 3 in Array 2.
Fügen Sie dem aktuellen Array nach Bedarf physikalische
Laufwerke hinzu.
Verwenden Sie nach Möglichkeit in einem Array Laufwerke
gleicher Kapazität. Wenn Sie in einem Array Laufwerke unterschiedlicher
Kapazität verwenden, entspricht die genutzte Kapazität der jeweiligen
Laufwerke im Array der Kapazität des kleinsten
Laufwerks im Array.
Die Anzahl der physikalischen Laufwerke in einem speziellen
Array bestimmt die RAID-Klassen, die mit dem Array implementiert werden können.
RAID 0 erfordert ein oder mehrere physikalische Laufwerke pro Array.
RAID 1 erfordert zwei physikalische Laufwerke pro Array.
RAID 5 erfordert mindestens drei physikalische Laufwerke pro Array.
Drücken Sie auf <Eingabe>, nachdem Sie
die Erstellung des aktuellen Arrays abgeschlossen haben.
Wiederholen Sie die Schritte 3 bis 5, um die Definition
von Arrays fortzusetzen oder gehen Sie zu Schritt 7 und beginnen Sie mit
der Konfiguration des logischen Laufwerks.
Drücken Sie <F10> zum Konfigurieren von
logischen Laufwerken.
Es wird das Dialogfeld "Logical Drives Configured" ("Konfiguration
der logischen Laufwerke") angezeigt. Das Fenster am oberen Rand der Anzeige
zeigt das logische Laufwerk, das gerade konfiguriert wird, sowie alle vorhandenen
logischen Laufwerke an. Die Spaltenüber-schriften sind:
LD Die Nummer des logischen Laufwerks
RAID Die RAID-Klasse
Size Die Größe des logischen Laufwerks
#Stripes Die Anzahl der Stripes im zugewiesenen physikalischen
Array
StrpSz Die Stripe-Größe
Drive-State Der Status des logischen Laufwerks
Markieren Sie RAID
und drücken Sie die Eingabetaste, um die RAID- Klasse für das
logische Laufwerk auszuwählen.
Eine Liste der verfügbaren RAID-Klassen für das aktuelle
logische Laufwerk wird angezeigt. Wählen Sie eine RAID-Klasse und drücken
Sie die Eingabetaste zur Bestätigung. Erklärungen zu den RAID-Klassen
finden Sie im CERC Benutzerhandbuch
für Ihre Karte.
Markieren Sie Span
(Verketten) und drücken Sie die Eingabetaste zum Einstellen
des Verkettungsmodus für das aktuelle logische Laufwerk.
Die Auswahlmöglichkeiten sind:
CanSpan: Array-Laufwerkverkettung
ist für das aktuelle logische Laufwerk aktiviert. Das logische Laufwerk
kann in mehreren Arrays Speicherplatz belegen.
NoSpan: Array-Laufwerkverkettung
ist für das aktuelle logische Laufwerk deaktiviert. Das logische
Laufwerk kann nur in einem Array Speicherplatz belegen.
Damit zwei Arrays verkettet werden können, müssen
sie dieselbe Stripe-Ausdehnung (dieselbe Anzahl physikalischer Laufwerke) aufweisen
und aufeinanderfolgend numeriert sein. Wenn Array 2 beispielsweise vier Festplatten
umfasst, kann es nur mit Array 1 und/oder Array 3 verkettet werden, und nur,
wenn die Arrays 1 und 3 ebenfalls vier Festplatten enthalten. Wenn die zwei
Kriterien für eine Verkettung erfüllt werden, lässt der RAID-Controller
automatisch Verkettung zu. Sind die Kriterien nicht erfüllt, hat die Einstellung
Span (Verkettung)
keine Auswirkung auf das aktuelle logische Laufwerk.
Markieren Sie eine Verkettungsoption, und drücken
Sie die Eingabetaste.
Bewegen Sie den Cursor auf Size
(Größe) und drücken Sie die Eingabetaste zum Anzeigen
der Größe des logischen Laufwerks.
Sie können die Größe nicht einstellen, wenn Verkettung
verwendet wird. Standardmäßig ist die Größe des logischen
Laufwerks auf den gesamten verfügbaren Platz in dem/den Array(s) eingestellt,
das/die dem aktuellen logischen Laufwerk zugewiesen wird/werden und bestimmt
so die Einstellung von Span(Verkettung) und
den teilweise genutzten Array-Speicherplatz. Wenn z. B. das vorherige logische
Laufwerk nur einen Teil des Speicherplatzes in einem Array genutzt hat, wird
die Größe des aktuellen logischen Laufwerks standardmäßig
auf den verbleibenden Speicherplatz eingestellt.
Öffnen Sie das Advanced
Menu (Menü "Erweitert") zum Einstellen der Stripe
Size (Stripe-Größe).
Stripe Size
(Stripe-Größe) gibt die Größe der Segmente an, die
auf jedes Laufwerk in einem logischen Laufwerk mit RAID 1, 5 oder 10 geschrieben
werden. Sie können die Stripe-Größe auf 2
KB, 4 KB, 8 KB, 16 KB, 32 KB, 64 KB oder
128 KB einstellen. Eine größere Stripe-Größe bietet
eine bessere Leseleistung, insbesondere wenn hauptsächlich sequentielle
Lesevorgänge stattfinden. Wenn Sie sicher sind, dass Ihr System häufiger
zufällige Zugriffe benötigt, wählen Sie eine kleine Stripe-Größe.
Die Standard-Stripe-Größe beträgt 64
MB.
Stellen Sie Write
Policy (Eigenschaften des Schreibverfahrens) im Advanced
Menu (Menü "Erweitert") ein.
Mit Write
Policy (Eigenschaften des Schreibverfahrens) wird die Cache-Methode auf
Write-Back (Zurückschreiben) oder Write-Through (Durchschreiben) eingestellt.
Im Write-Back-Cache-Verfahrensignalisiert der Controller dem Host das Ende einer Datenübertragung,
wenn der Cache-Speicher des Controllers alle Daten im Rahmen einer Transaktion
erhalten hat.
Im Write-Through-Cache-Verfahrensignalisiert der Controller dem Host das Ende einer Datenübertragung,
wenn das Plattensubsystem alle Daten im Rahmen einer Transaktion erhalten
hat. Dies entspricht der Standardeinstellung.
Das Write-Through-Cache-Verfahren
bietet gegenüber der Write-Back-Methode eine höhere Sicherheit, Write-Back
bietet dagegen eine höhere Leistung. Sie
dürfen Write-Back nicht für ein logisches Laufwerk verwenden, das
als Novell NetWare-Datenträger genutzt werden soll.
Stellen Sie Read
Policy (Eigenschaften des Leseverfahrens) im Advanced
Menu (Menü "Erweitert") ein.
Read-Ahead
(Vorauslesen) aktiviert die IDE-Vorauslesefunktion für das logische
Laufwerk. Sie können diesen Parameter auf Read-Ahead
(Vorauslesen), No-Read-Ahead
(Kein Vorauslesen) oder Adaptive
(Anpassungsfähig) einstellen.
Read-Ahead (Vorauslesen)
gibt an, dass der Controller Vorauslesen für das aktuelle logische
Laufwerk verwendet.
No-Read-Ahead(Kein Vorauslesen)
bestimmt, dass der Controller für das aktuelle logische Laufwerk
kein Vorauslesen verwendet.
Adaptive
(Anpassungsfähig) legt fest, dass der Controller Vorauslesen
verwendet, wenn die beiden letzten Laufwerkszugriffe in sequentiellen
Sektoren erfolgten. Dies entspricht der Standard-einstellung.
Wenn alle Leseanforderungen zufällig sind, kehrt der Algorithmus
zu No-Read-Ahead (Kein
Vorauslesen) zurück, wobei jedoch alle Anforderungen weiterhin
auf mögliche sequentielle Ausführungen geprüft werden.
Stellen Sie Cache
Policy (Eigenschaften des Cache-Verfahrens) im Advanced
Menu (Menü "Erweitert") ein.
Cache Policy
(Eigenschaften des Cache-Verfahrens) gilt für das Lesen auf einem
speziellen logischen Laufwerk. Es beeinflusst den Read-Ahead-Cache
nicht.
Cached I/O(Gecachte E/A)
gibt an, dass alle Lesungen im Cache-Speicher zwischengespeichert sind.
Direct I/O(Direkte E/A)
gibt an, dass die Lesungen nicht im Cache-Speicher zwischengespeichert
sind. Dies entspricht der Standardeinstellung.
"Direct I/O" (Direkter E/A) überschreibt die Einstellungen
zu den Eigenschaften des Cache-Verfahrens nicht. Die Daten werden gleichzeitig
in den Cache-Speicher und an den Host übertragen. Wenn derselbe Datenblock
erneut gelesen wird, werden die Daten aus dem Cache-Speicher verwendet.
Drücken Sie <Esc>, um das Advanced
Menu (Menü "Erweitert") zu beenden.
Wählen Sie "Accept" (Übernehmen), nachdem
Sie das aktuelle logische Laufwerk definiert haben und drücken Sie
die Eingabetaste.
Wenn noch genügend Speicherplatz zur Verfügung steht,
wird das nächste zu konfigurierende logische Laufwerk angezeigt.
Wiederholen Sie Schritt 8 bis Schritt 17 zum Konfigurieren eines weiteren
logischen Laufwerks.
Wenn der Speicherplatz im Array vollständig zugeordnet
wurde, erscheint eine Liste der vorhandenen logischen Laufwerke.
Drücken Sie zur Fortsetzung eine beliebige Taste
und bestätigen Sie die Aufforderung zum Speichern.
Initialisieren Sie die logischen Laufwerke, die Sie
gerade konfiguriert haben.
Wählen Sie im Menü Configure
(Konfigurieren) die Option Configure
(Konfigurieren) View/Add Configuration (Konfiguration anzeigen/hinzufügen).
Ein Array-Auswahlfenster zeigt die mit dem aktuellen Controller
verbundenen Geräte an. Am unteren Bildschirmrand werden Informationen zur
Funktionstastenbelegung angezeigt. Folgende Funktionen können mit den Funktionstasten
ausgeführt werden:
<F2> Anzeigen der Herstellerdaten und CERC Fehlerzählung
für das ausgewählte Laufwerk.
<F3> Anzeigen der logischen Laufwerke, die konfiguriert
wurden.
<F4> Definieren des ausgewählten Laufwerks als
Ersatzlaufwerk.
<F10> Anzeigen des Dialogfelds "Logical Drive Configuration"
(Konfiguration des logischen Laufwerks).
Markieren Sie mit den Pfeiltasten spezielle physikalische
Laufwerke.
Drücken Sie die Leertaste, um das ausgewählte
physikalische Laufwerk dem aktuellen Array zuzuordnen.
Die Anzeige für das ausgewählte Laufwerk ändert
sich von READY(Bereit)
zu ONLINA[Array-Nummer]-[Laufwerknummer].
ONLIN A2-3 bedeutet
z. B. Plattenlaufwerk 3 in Array 2.
Fügen Sie dem aktuellen Array nach Bedarf physikalische
Laufwerke hinzu.
Verwenden Sie nach Möglichkeit in einem Array Laufwerke
gleicher Kapazität. Wenn Sie in einem Array Laufwerke unterschiedlicher
Kapazität verwenden, entspricht die genutzte Kapazität der jeweiligen
Laufwerke im Array der Kapazität des kleinsten
Laufwerks im Array.
Die Anzahl der physikalischen Laufwerke in einem speziellen
Array bestimmt die RAID-Klassen, die mit dem Array implementiert werden können.
RAID 0 erfordert ein oder mehrere physikalische Laufwerke pro Array.
RAID 1 erfordert zwei physikalische Laufwerke pro Array.
RAID 5 erfordert mindestens drei physikalische Laufwerke pro Array.
Drücken Sie die Eingabetaste, wenn Sie die Erstellung
des aktuellen Arrays abgeschlossen haben.
Wiederholen Sie die Schritte 3 bis 5, um die Definition
von Arrays fortzusetzen oder gehen Sie zu Schritt 7 und beginnen Sie mit
der Konfiguration des logischen Laufwerks.
Drücken Sie <F10> zum Konfigurieren von
logischen Laufwerken.
Es wird das Dialogfeld "Logical Drives Configured" ("Konfiguration
der logischen Laufwerke") angezeigt. Das Fenster am oberen Rand der Anzeige
zeigt das logische Laufwerk, das gerade konfiguriert wird, sowie alle vorhandenen
logischen Laufwerke an. Die Spaltenüber-schriften sind:
LD Die Nummer des logischen Laufwerks
RAID Die RAID-Klasse
Size Die Größe des logischen Laufwerks
#Stripes Die Anzahl der Stripes im zugewiesenen physikalischen
Array
StrpSz Die Stripe-Größe
Drive-State Der Status des logischen Laufwerks
Markieren Sie RAID
und drücken Sie die Eingabetaste, um die RAID- Klasse für das
logische Laufwerk einzustellen.
Eine Liste der verfügbaren RAID-Klassen für das aktuelle
logische Laufwerk wird angezeigt.
Wählen Sie eine RAID-Klasse und drücken
Sie die Eingabetaste zur Bestätigung.
Markieren Sie Span
(Verketten) und drücken Sie die Eingabetaste zum Einstellen
des Verkettungsmodus für das aktuelle logische Laufwerk.
Die Auswahlmöglichkeiten sind:
CanSpan: Array-Laufwerkverkettung
ist für das aktuelle logische Laufwerk aktiviert. Das logische Laufwerk
kann in mehreren Arrays Speicherplatz belegen.
NoSpan: Array-Laufwerkverkettung
ist für das aktuelle logische Laufwerk deaktiviert. Das logische
Laufwerk kann nur in einem Array Speicherplatz belegen.
Damit zwei Arrays verkettet werden können, müssen
sie dieselbe Stripe-Ausdehnung (dieselbe Anzahl physikalischer Laufwerke) aufweisen
und aufeinanderfolgend numeriert sein. Wenn Array 2 beispielsweise vier Festplatten
umfasst, kann es nur mit Array 1 und/oder Array 3 verkettet werden, und nur,
wenn die Arrays 1 und 3 ebenfalls vier Festplatten enthalten. Wenn die zwei
Kriterien für eine Verkettung erfüllt werden, lässt der RAID-Controller
automatisch Verkettung zu. Sind die Kriterien nicht erfüllt, hat die Einstellung
Span (Verkettung)
keine Auswirkung auf das aktuelle logische Laufwerk.
Markieren Sie eine Verkettungsoption, und drücken
Sie die Eingabetaste.
Konfigurieren Sie RAID 10 durch die Verkettung von
zwei zusammenhängenden logischen Laufwerken der RAID-Klasse 1.
Die logischen RAID-Laufwerke müssen die gleiche Stripe-Größe
aufweisen und aufeinanderfolgen.
Bewegen Sie den Cursor auf Size
(Größe) und drücken Sie die Eingabetaste zum Einstellen
der Größe des logischen Laufwerks.
Standardmäßig ist die Größe des logischen
Laufwerks auf den gesamten verfügbaren Platz in dem/den Array(s) eingestellt,
das/die dem aktuellen logischen Laufwerk zugewiesen wird/werden und bestimmt
so die Einstellung von Span(Verkettung)
und den teilweise genutzten Array-Speicherplatz. Wenn z. B. das vorherige logische
Laufwerk nur einen Teil des Speicherplatzes in einem Array genutzt hat, wird
die Größe des aktuellen logischen Laufwerks standardmäßig
auf den verbleibenden Speicherplatz eingestellt.
Öffnen Sie das Advanced
Menu (Menü "Erweitert") zum Einstellen der Stripe
Size (Stripe-Größe).
Stripe Size
(Stripe-Größe) gibt die Größe der Segmente an, die
auf jedes Laufwerk in einem logischen Laufwerk mit RAID 1, 5 oder 10 geschrieben
werden. Sie können die Stripe-Größe auf 2
KB, 4 KB, 8 KB, 16 KB, 32 KB, 64 KB oder
128 KB einstellen. Eine größere Stripe-Größe bietet
eine bessere Leseleistung, insbesondere wenn hauptsächlich sequentielle
Lesevorgänge stattfinden. Wenn Sie sicher sind, dass Ihr System häufiger
zufällige Zugriffe benötigt, wählen Sie eine kleine Stripe-Größe.
Die Standard-Stripe-Größe beträgt 64
MB.
Stellen Sie Write
Policy (Eigenschaften des Schreibverfahrens) zum Öffnen von
AdvancedMenu
(Menü "Erweitert") ein.
Mit Write
Policy (Eigenschaften des Schreibverfahrens) wird die Cache-Methode auf
Write-Back (Zurückschreiben) oder Write-Through (Durchschreiben) eingestellt.
Im Write-Back-Cache-Verfahrensignalisiert der Controller dem Host das Ende einer Datenübertragung,
wenn der Cache-Speicher des Controllers alle Daten im Rahmen einer Transaktion
erhalten hat.
Im Write-Through-Cache-Verfahrensignalisiert der Controller dem Host das Ende einer Datenübertragung,
wenn das Plattensubsystem alle Daten im Rahmen einer Transaktion erhalten
hat. Dies entspricht der Standardeinstellung.
Das Write-Through-Cache-Verfahren
bietet gegenüber der Write-Back-Methode eine höhere Sicherheit, Write-Back
bietet dagegen eine höhere Leistung. Sie
dürfen Write-Back nicht für ein logisches Laufwerk verwenden, das
als Novell NetWare-Datenträger genutzt werden soll.
Stellen Sie Read
Policy (Eigenschaften des Leseverfahrens) im AdvancedMenu (Menü "Erweitert")
ein.
Read-Ahead
(Vorauslesen) aktiviert die IDE-Vorauslesefunktion für das logische
Laufwerk. Sie können diesen Parameter auf Read-Ahead(Vorauslesen), No-Read-Ahead(Kein Vorauslesen)
oder Adaptive (Anpassungsfähig)
einstellen.
Read-Ahead(Vorauslesen)
gibt an, dass der Controller Vorauslesen für das aktuelle logische
Laufwerk verwendet.
No-Read-Ahead(Kein Vorauslesen)
bestimmt, dass der Controller für das aktuelle logische Laufwerk
kein Vorauslesen verwendet.
Adaptive
(Anpassungsfähig) legt fest, dass der Controller Vorauslesen
verwendet, wenn die beiden letzten Laufwerkszugriffe in sequentiellen
Sektoren erfolgten. Dies entspricht der Standardeinstellung. Wenn alle
Leseanforderungen zufällig sind, kehrt der Algorithmus zu No-Read-Ahead
(Kein Vorauslesen) zurück, wobei jedoch alle Anforderungen
weiterhin auf mögliche sequentielle Ausführungen geprüft
werden.
Stellen Sie Cache
Policy (Eigenschaften des Cache-Verfahrens) im AdvancedMenu (Menü "Erweitert")
ein.
Cache Policy
(Eigenschaften des Cache-Verfahrens) gilt für das Lesen auf einem
speziellen logischen Laufwerk. Es beeinflusst den Read-Ahead-Cache
nicht.
Cached I/O(Gecachte E/A)
gibt an, dass alle Lesungen im Cache-Speicher zwischengespeichert sind.
Direct I/O(Direkte E/A)
gibt an, dass die Lesungen nicht im Cache-Speicher zwischengespeichert
sind. Dies entspricht der Standardeinstellung.
Direct I/O
(Direkter E/A) überschreibt die Einstellungen zu den Eigenschaften
des Cache-Verfahrens nicht. Die Daten werden gleichzeitig in den Cache-Speicher
und an den Host übertragen. Wenn derselbe Datenblock erneut gelesen wird,
werden die Daten aus dem Cache-Speicher verwendet.
Drücken Sie <Esc>, um das Advanced
Menu (Menü "Erweitert") zu beenden.
Wählen Sie nach dem Definieren des aktuellen
logischen Laufwerks Accept
(Übernehmen) und drücken Sie die Eingabetaste.
Wenn noch genügend Speicherplatz zur Verfügung steht,
wird das nächste zu konfigurierende logische Laufwerk angezeigt.
Wiederholen Sie die Schritte 6 bis 19 zum Konfigurieren
eines weiteren logischen Laufwerks.
Wenn der Speicherplatz im Array vollständig zugeordnet
wurde, erscheint eine Liste der vorhandenen logischen Laufwerke.
Drücken Sie zur Fortsetzung eine beliebige Taste
und bestätigen Sie die Aufforderung zum Speichern.
Initialisieren Sie die logischen Laufwerke, die Sie
gerade konfiguriert haben.
ANMERKUNG: Diese
Option ist nur verfügbar, wenn ein RAID-Controller ausgefallen ist
oder ein Kabel nicht mehr angeschlossen ist. Bei normalem Betrieb wird sie
nicht angezeigt.
Die RAID-Karte unterstützt die Funktion "Configuration on Disk" (Konfiguration auf Platte) (Laufwerk-Roaming), welche die Konfigurations-informationen sowohl im Karten-NVRAM als auch auf den am RAID-Controller angeschlossenen Plattenlaufwerken speichert. Wenn die RAID-Karte ausgetauscht wird, kann die neue RAID-Karte die aktuelle RAID-Konfiguration erkennen und gewährleistet die Integrität der Daten auf jedem Laufwerk, selbst wenn an den Laufwerken eine Änderung des Kanals und/oder der Ziel-ID vorgenommen wurde.
ANMERKUNG: Es ist
wichtig, dass die neue Karte nicht konfiguriert ist. Vergewissern Sie sich,
dass die NVRAM-Konfiguration vor dem Anschließen der IDE-Kabel gelöscht
wird.
Führen Sie zum Hinzufügen der Konfiguration auf Platte folgende Schritte durch, wenn die Konfiguration auf Platte nicht mit der Konfiguration im NVRAM des Controllers übereinstimmt.
Drücken Sie beim Systemstart <Strg><M>,
um das BIOS- Konfigurationsprogramm auszuführen.
Wählen Sie Configure
(Konfigurieren).
Wählen Sie View/Add
Configuration (Konfiguration anzeigen/
hinzufügen).
Wählen Sie Disk
(Platte), wenn Sie aufgefordert werden, Disk
(Platte) oder NVRAM
zu verwenden und wählen Sie anschließend Save(Speichern).
Drücken Sie <Esc>, um das BIOS-Konfigurationsprogramm
zu beenden.
Starten Sie dann das System neu.
ANMERKUNG: Es ist
wichtig, dass die neue Karte nicht konfiguriert ist. Vergewissern Sie sich,
dass die NVRAM-Konfiguration gelöscht ist, indem Sie Clear
Configuration (Konfiguration löschen) im Menü Configure
(Konfigurieren) vor dem Anschließen der IDE-Kabel auswählen.
Initialisieren Sie jedes neu konfigurierte logische Laufwerk. Sie können die logischen Laufwerke mit verschiedenen Methoden initialisieren:
Gruppeninitialisierung.
Durch die Option Initialize
(Initialisieren) im Management
Menu (Managementmenü) können Sie bis zu 40 logische Laufwerke
gleichzeitig initialisieren.
Einzelinitialisierung.
Das Aktionsmenü Objects
(Objekte)> Logical Drive (Logisches Laufwerk) für ein
einzelnes logisches Laufwerk enthält die Option Initialize
(Initialisieren).
Wählen Sie im Management
Menu (Managementmenü) des Konfigurationsprogramms die Option
Initialize (Initialisieren).
Eine Liste der aktuellen logischen Laufwerke wird angezeigt.
Markieren Sie alle Laufwerke mit den Pfeiltasten.
Drücken Sie die Leertaste, um die für die
Initialisierung gewünschten logischen Laufwerke auszuwählen oder
drücken Sie <F2>, um alle logischen Laufwerke auszuwählen/die
Auswahl aufzuheben.
Drücken Sie nach dem Beenden der Auswahl der
logischen Laufwerke <F10>.
Wählen Sie Yes
(Ja) in der Bestätigungsaufforderung.
Der Fortschritt der Initialisierung für jedes Laufwerk
wird in einem Balkendiagramm dargestellt.
Drücken Sie nach dem Abschluss der Initialisierung
eine beliebige Taste, um fortzusetzen oder drücken Sie <Esc>,
um das Management Menu
(Managementmenü) anzuzeigen.
Informationen über ein anderes Betriebssystem als DOS finden Sie im Software-Handbuch für die Treiber dieses Betriebssystems. Führen Sie zum Verwenden des/der logischen Laufwerke unter DOS die folgenden Schritte aus:
Beenden Sie das Konfigurationsprogramm und starten
Sie das System neu.
Führen Sie DOS FDISK aus.
Konfigurieren Sie eine oder mehrere Partitionen mit
Hilfe der logischen Laufwerke.
Formatieren Sie die Partitionen mit Hilfe des Befehls
FORMAT(Formatieren).
Wenn ein Plattenlaufwerk in einem Array ausfällt, das als logisches Laufwerk mit RAID 1 oder 5 konfiguriert ist, können Sie die verlorenen Daten durch Wiederherstellen des Laufwerks rekonstruieren.
Wenn Sie Ersatzlaufwerke konfiguriert haben, versucht die RAID-Karte automatisch, diese zum Wiederherstellen ausgefallener Laufwerke zu verwenden. Zeigen Sie das Dialogfeld Objects (Objekte)> Physical Drive (Physikalisches Laufwerk) während einer Wiederherstellung an. Die Laufwerkanzeige für das Ersatzlaufwerk wurde in REBLD A[Array-Nummer]-[Laufwerknummer] geändert, um darauf hinzuweisen, dass das Laufwerk momentan durch das Ersatzlaufwerk ersetzt wird.
Manual Rebuild (Manuelle Wiederher-stellung)
Die manuelle Wiederherstellung ist erforderlich, wenn keine Ersatzlaufwerke mit ausreichender Kapazität zur Wiederherstellung der ausgefallenen Laufwerke verfügbar sind. Wählen Sie Rebuild (Wiederherstellen) im Management Menu (Managementmenü) oder die Option Rebuild im Menü Objects (Objekte)> Physical Drive (Physikalisches Laufwerk) aus.
ANMERKUNG: Sie müssen
zum Aktivieren der automatischen Wiederher- stellung ein oder mehrere Plattenlaufwerke
als Ersatzlaufwerke konfigurieren, wenn Sie das Array konfigurieren. Wenn
ein Plattenlaufwerk ausfällt und kein Ersatzlaufwerk mit ausreichender
Kapazität zum Ersetzen des ausgefallenen Laufwerks vorhanden ist, müssen
Sie das System ausschalten, das Platten- laufwerk ersetzen und das BIOS-Konfigurationsprogramm,
WebBIOS oder Array Manager ausführen, um die Wiederherstellung manuell
durchzuführen. Das Ersatzlaufwerk wird mit Failed
(Ausgefallen) aufgelistet, bis die manuelle Wiederherstellung beginnt.
Wählen Sie im Management
Menu (Managementmenü) die Option Rebuild
(Wiederherstellen).
Ein Geräte-Auswahlfenster zeigt die mit dem aktuellen Controller
verbundenen Geräte an. Die ausgefallenen Laufwerke sind mit FAIL(Fehler) gekennzeichnet.
Markieren Sie die wiederherzustellenden Laufwerke
mit den Pfeiltasten.
Drücken Sie die Leertaste zum Auswählen
der physikalischen Laufwerke für die Wiederherstellung.
Drücken Sie nach dem Auswählen der physikalischen
Laufwerke <F10> und wählen Sie Yes
(Ja) in der Bestätigungsaufforderung.
Die Anzeigen zu den ausgewählten Laufwerken ändern
sich in REBLD (Wiederhergestellt).
Das Wiederherstellen kann einige Zeit dauern, je nachdem, wie viele Laufwerke
Sie ausgewählt haben und welche Kapazitäten die Laufwerke haben.
Drücken Sie nach Abschluss der Wiederherstellung
eine beliebige Taste zur Fortsetzung.
Drücken Sie <Esc>, um das Management
Menu (Management- menü) anzuzeigen.
Random Array Deletion (direktes Löschen von Arrays) ist die Fähigkeit, unerwünschte logische Laufwerke zu löschen und den freigewordenen Speicherplatz für ein neues logisches Laufwerk zu verwenden.
ANMERKUNG: Weitere
Informationen über das direkte Löschen von Arrays finden Sie im
Benutzerhandbuch
zu CERC RAID-Controllern.
Der größte Vorteil des direkten Löschen von Arrays auf dem Konfigurationsmodul ist, dass Sie sich nicht auf sequentielle oder zusammenhängende logische Laufwerke beschränken müssen, wenn Sie logische Laufwerke erstellen. Sie können nicht-zusammenhängende Segmente zum Erstellen von logischen Laufwerken verwenden.
Sie können nach dem Löschen eines logischen Laufwerks ein neues erstellen. Sie können die Konfigurationsprogramme zum Erstellen des nächsten logischen Laufwerks aus dem nicht-zusammenhängenden freien Speicherplatz ("Holes") und aus den neu erstellten Arrays verwenden. Das Konfigurationsprogramm enthält eine Liste mit den konfigurierbaren Arrays, bei denen ein Speicherplatz zu konfigurieren ist.
HINWEIS: Unter
bestimmten Umständen kann das Löschen des logischen Laufwerks
fehlschlagen. Das Löschen kann während einer Wiederherstellung,
Initialisierung oder Konsistenzprüfung eines logischen Laufwerks fehlschlagen,
wenn dieses Laufwerk eine höhere Nummer des logischen Laufwerks als
das Laufwerk hat, das Sie löschen möchten.
Führen Sie folgende Schritte zum Löschen logischer Laufwerke aus
Wählen Sie Objects
(Objekte)>
Logical Drive (Logisches Laufwerk) im Management
Menu (Managementmenü).
Die logischen Laufwerke werden angezeigt.
Verwenden Sie die Pfeiltaste zum Markieren des logischen
Laufwerks, das Sie löschen möchten.
Drücken Sie <Entf>, um das logische Laufwerk
zu löschen.
Dadurch wird das logische Laufwerk gelöscht und der davon
belegte Speicherplatz verfügbar, sodass Sie ein weiteres logisches Laufwerk
erstellen können.
Wählen Sie Check Consistency (Konsistenzprüfung), um die Redundanz-daten in logischen Laufwerken mit den RAID-Klassen 1 oder 5 zu überprüfen.
Beim Auswählen von Check Consistency (Konsistenzprüfung) werden die Parameter der vorhandenen logischen Laufwerke an dem aktuellen Controller und ein Auswahlmenü mit einer Auflistung der logischen Laufwerke nach Nummer angezeigt. Wenn Unregelmäßigkeiten festgestellt werden, erfolgt eine automatische Korrektur, immer unter der Voraussetzung, dass die Daten richtig sind. Wenn jedoch der Fehler ein Lesefehler auf einem Datenlaufwerk ist, wird der fehlerhafte Datenblock mit den generierten Daten erneut zugeordnet. Führen Sie folgende Schritte zum Ausführen einer Konsistenzprüfung durch:
Wählen Sie Check
Consistency (Konsistenz prüfen) im Management
Menu (Managementmenü) des BIOS-Konfigurationsprogramms.
Markieren Sie mit den Pfeiltasten die gewünschten
logischen Laufwerke.
Drücken Sie die Leertaste, um ein Laufwerk für
die Konsistenzprüfung auszuwählen bzw. seine Auswahl zurückzunehmen.
Drücken Sie <F2>, um alle logischen Laufwerke
auszuwählen oder ihre Auswahl zurückzunehmen.
Drücken Sie <F10>, um mit der Konsistenzprüfung
zu beginnen.
Eine Fortschrittsanzeige für jedes ausgewählte logische
Laufwerk wird angezeigt.
Wenn die Konsistenzprüfung beendet ist, drücken
Sie eine beliebige Taste, um die Fortschrittsanzeige zu löschen.
Drücken Sie <Esc>, um das Management
Menu (Management- menü) anzuzeigen.