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CERC BIOS-Konfigurationsprogramm: Dell CERC ATA100/4-Kanal RAID-Controller Handbuch zur Konfigurationssoftware

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CERC BIOS-Konfigurationsprogramm

Dell™ CERC ATA100/4-Kanal RAID-Controller Handbuch zur Konfigurationssoftware

  Starten des BIOS-Konfigurationsprogramms

  Konfigurieren von Arrays und logischen Laufwerken

  Konfiguration auf Platte

  Formatieren logischer Laufwerke

  Wiederherstellen ausgefallener Plattenlaufwerke

  Löschen logischer Laufwerke (direktes Löschen von Arrrays)

  Durchführen einer Konsistenzprüfung

  Beenden des CERC BIOS-Konfigurationsprogramms

Sie können das BIOS-Konfigurationsprogramm zum Konfigurieren von Arrays und logischen Laufwerken verwenden. Da das Dienstprogramm im BIOS des RAID-Controllers gespeichert ist, ist es von den Betriebssystemen Ihres Systems unabhängig.

Das BIOS-Konfigurationsprogramm ist ein auf Zeichen basierendes Dienstprogramm, das Sie durch Drücken von <Strg><M> ausführen können, wenn das System startet. Verwenden Sie das BIOS-Konfigurationsprogramm um Folgendes durchzuführen:

  • Erstellen von Ersatzlaufwerken,

  • Konfigurieren von physikalischen Arrays und logischen Laufwerken,

  • Initialisieren von einem oder mehreren logischen Laufwerken,

  • Zugreifen auf Controller, logische Laufwerke und physikalische Laufwerke im Einzelnen,

  • Wiederherstellen von ausgefallenen Plattenlaufwerken,

  • Überprüfen, ob die Redundanzdaten in logischen Laufwerken mit den RAID-Klassen 1 oder 5 richtig sind,

  • Auswählen eines Hostadapters, an dem gearbeitet wird.


Starten des BIOS-Konfigurationsprogramms

Halten Sie beim Neustart des Host-Systems die Taste <Strg> gedrückt und drücken Sie die Taste <M>, wenn die folgende Meldung angezeigt wird:

Host Adapter-1 Firmware Version x.xx DRAM Size 16 MB (Hostadapter-1 Firmware-Version x.xx Größe des DRAM 16 MB

0 Logical Drives found on the Host Adapter (0 logische Laufwerke auf Hostadapter gefunden)

0 Logical Drives handled by BIOS (0 logische Laufwerke von BIOS verwaltet)

Press <Ctrl><M> to run CERC BIOS Configuration Utility (Drücken Sie <Strg><M>, um das CERC BIOS-Konfigurations- programm auszuführen)

Für jede RAID-Karte im Host-System werden die Firmware-Version, Größe des DRAM und der Status der logischen Laufwerke auf der Karte angezeigt. Wenn Sie nicht innerhalb weniger Sekunden nach dem Einblenden der Eingabeaufforderung die Tastenkombination <Strg><M> drücken, setzt das System den Startvorgang fort. Wenn Sie <Strg><M> drücken, wird das Managementmenü angezeigt.


Konfigurieren von Arrays und logischen Laufwerken

Definieren von Laufwerken als Ersatzlaufwerke • Auswählen der Konfigurationsmethode • Verwenden von "View/Add Configuration" (Konfiguration anzeigen/hinzufügen)

Führen Sie die folgenden Schritte zur Konfiguration von Arrays und logischen Laufwerken durch:

  1. Definieren Sie Ersatzlaufwerke (optional).

Weitere Informationen finden Sie unter Definieren von Laufwerken als Ersatzlaufwerke.

  1. Wählen Sie eine Konfigurationsmethode und erstellen Sie Arrays mit Hilfe der verfügbaren physikalischen Laufwerke.

Weitere Informationen finden Sie unter Auswählen der Konfigurationsmethode.

  1. Definieren Sie logische Laufwerke mit Hilfe des Platzes in den Arrays.

  2. Speichern Sie die Konfigurationsinformationen.

  3. Initialisieren Sie die neuen logischen Laufwerke.

Definieren von Laufwerken als Ersatzlaufwerke

Ersatzlaufwerke sind physikalische Laufwerke, die gemeinsam mit den RAID-Laufwerken eingeschaltet werden und normalerweise im Standby-Modus bleiben. Wenn ein in einem logischen RAID-Laufwerk verwendetes Plattenlaufwerk ausfällt, übernimmt ein Ersatzlaufwerk automatisch dessen Funktion und die Daten des ausgefallenen Laufwerks werden auf dem Ersatzlaufwerk rekonstruiert. Ersatzlaufwerke können für die RAID-Klassen 1, 5 und 10 verwendet werden.

Es gibt zwei Methoden zum Definieren physikalischer Laufwerke als Ersatzlaufwerke:

  • Drücken von <F4> beim Erstellen von Arrays in den Modi "Easy" (Einfach), "New" (Neu) oder "View/Add Configuration" (Konfiguration anzeigen/hinzufügen).

  • Verwendung des Menüs Objects (Objekte)—>Physical Drive (Physikalisches Laufwerk).

Taste <F4>

Wenn Sie eine beliebige Konfigurationsoption auswählen, wird eine Liste aller physikalischen Geräte angezeigt, die mit dem aktuellen Controller verbunden sind. Führen Sie folgende Schritte zum Definieren eines Plattenlaufwerks als Ersatzlaufwerk durch.

  1. Markieren Sie mit den Pfeiltasten ein Plattenlaufwerk, das mit READY (Bereit) gekennzeichnet ist.

  2. Drücken Sie <F4> zum Definieren des Laufwerks als Ersatzlaufwerk.

Die Anzeige wechselt zu HOTSP (Ersatzlaufwerk).

Menü "Objects" (Objekte)

Führen Sie folgende Schritte zum Definieren eines Plattenlaufwerks als Ersatzlaufwerk durch.

  1. Wählen Sie Objects (Objekte)—> Physical Drive (Physikalisches Laufwerk) aus.

Ein Bildschirm zur Auswahl des physikalischen Laufwerks wird angezeigt.

  1. Wählen Sie ein Plattenlaufwerk, und drücken Sie auf zum Anzeigen des Aktionsmenüs für das Laufwerk die Eingabetaste.

  2. Wählen Sie mit den Pfeiltasten die Option Make Hotspare (Ersatzlaufwerk definieren) und drücken Sie die Eingabetaste.

Die Anzeige für das ausgewählte Laufwerk ändert sich in HOTSP (Ersatzlaufwerk).

Auswählen der Konfigurationsmethode

Easy Configuration (Einfache Konfiguration)

Bei Easy Konfiguration (Einfache Konfiguration) ist jedem physikalischen Array, das Sie erstellen, ein logisches Laufwerk zugewiesen und Sie können die folgenden Parameter ändern:

  • RAID-Klasse

  • Stripe-Größe

  • Eigenschaften des Cache-Schreibverfahrens

  • Eigenschaften des Leseverfahrens

  • Eigenschaften des E/A-Verfahrens.

Falls logische Laufwerke bereits konfiguriert wurden, wenn Sie Easy Configuration (Einfache Konfiguration) auswählen, werden die Konfigurationsinformationen nicht beeinträchtigt. Anweisungen zu Easy Configuration (Einfache Konfiguration) finden Sie unter Verwenden von "Easy Configuration" (Einfache Konfiguration).

New Configuration (Neue Konfiguration)

Bei New Configuration (Neue Konfiguration) können Sie die folgenden Parameter für die Arrays auswählen:

  • RAID-Klasse

  • Stripe-Größe

  • Eigenschaften des Cache-Schreibverfahrens

  • Eigenschaften des Leseverfahrens

  • Eigenschaften des E/A-Verfahrens.

  • Größe des logischen Laufwerks

  • Array-Spanning

Wenn Sie New Configuration (Neue Konfiguration) auswählen, werden die vorhandenen Konfigurationsinformationen am ausgewählten Controller zerstört, wenn die neue Konfiguration gespeichert wird. Anweisungen zu New Configuration (Neue Konfiguration) finden Sie unter Verwenden von New Configuration (Neue Konfiguration).

View/Add Configuration (Konfiguration anzeigen/hinzufügen)

Mit View/Add Configuration (Konfiguration anzeigen/hinzufügen) können Sie die gleichen Parameter des logischen Laufwerks wie mit "New Configuration" (Neue Konfiguration) steuern, ohne die vorhandenen Konfigurationsinformationen zu beeinträchtigen. Außerdem können Sie die Funktion "Configuration on Disk" (Konfiguration auf Platte) aktivieren. Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden von "View/Add Configuration" (Konfiguration anzeigen/hinzufügen).

Verwenden von "Easy Configuration" (Einfache Konfiguration)

  1. Wählen Sie im Management Menu (Managementmenü) des BIOS- Konfigurationsprogramms die Option Configure (Konfigurieren).

  2. Wählen Sie im Menü Configure (Konfigurieren) die Option Easy Configuration (Einfache Konfiguration).

Das Array-Auswahlmenü wird angezeigt. Am unteren Bildschirmrand werden Informationen zur Funktionstastenbelegung angezeigt. Die Funktionstasten sind:

<F2> Anzeigen der Herstellerdaten und Fehlerzählung für das ausgewählte Laufwerk.

<F3> Anzeigen der logischen Laufwerke, die konfiguriert wurden.

<F4> Definieren des ausgewählten Laufwerks als Ersatzlaufwerk.

  1. Markieren Sie mit den Pfeiltasten spezielle physikalische Laufwerke.

  2. Drücken Sie die Leertaste, um das ausgewählte physikalische Laufwerk dem aktuellen Array zuzuordnen.

Die Anzeige für das ausgewählte Laufwerk ändert sich von READY (Bereit) zu ONLIN A[Array-Nummer]-[Laufwerknummer]. ONLIN A2-3 bedeutet z. B. Plattenlaufwerk 3 in Array 2.

  1. Fügen Sie dem aktuellen Array nach Bedarf physikalische Laufwerke hinzu.

Verwenden Sie nach Möglichkeit in einem Array Laufwerke gleicher Kapazität. Wenn Sie in einem Array Laufwerke unterschiedlicher Kapazität verwenden, entspricht die genutzte Kapazität der jeweiligen Laufwerke im Array der Kapazität des kleinsten Laufwerks im Array.

Die Anzahl der physikalischen Laufwerke in einem speziellen Array bestimmt die RAID-Klassen, die mit dem Array implementiert werden können.

    • RAID 0 erfordert ein oder mehrere physikalische Laufwerke.

    • Für RAID 1 sind zwei physikalische Laufwerke erforderlich.

    • Für RAID 5 sind mindestens drei physikalische Laufwerke erforderlich.

  1. Drücken Sie auf <Eingabe>, nachdem Sie die Erstellung des aktuellen Arrays abgeschlossen haben.

Es wird das Dialogfeld "Logical Drives Configured" ("Konfiguration der logischen Laufwerke") angezeigt. Am oberen Rand des Dialogfeldes werden das logische Laufwerk, das gerade konfiguriert wird, sowie alle vorhandenen logischen Laufwerke angezeigt. Die Spaltenüberschriften sind:

LD Die Nummer des logischen Laufwerks

RAID Die RAID-Klasse

Size Die Größe des logischen Laufwerks

#Stripes Die Anzahl der Stripes im zugewiesenen physikalischen Array

StrpSz Die Stripe-Größe

DriveState Der Status des logischen Laufwerks

  1. Markieren Sie RAID und drücken Sie die Eingabetaste, um die RAID- Klasse für das logische Laufwerk einzustellen.

Die verfügbaren RAID-Klassen für das aktuelle logische Laufwerk werden angezeigt.

  1. Wählen Sie eine RAID-Klasse und drücken Sie die Eingabetaste zur Bestätigung.

  2. Stellen Sie die Stripe Size (Stripe-Größe) im Advanced Menu (Menü "Erweitert") ein.

Stripe Size (Stripe-Größe) gibt die Größe der Segmente an, die auf jedes Laufwerk in einem logischen Laufwerk mit RAID 1, 5 oder 10 geschrieben werden. Sie können die Stripe-Größe auf 2 KB, 4 KB, 8 KB, 16 KB, 32 KB, 64 KB oder 128 KB einstellen. Eine höhere Stripe-Größe bietet eine bessere Leistung beim Lesen, insbesondere wenn auf Ihrem System hauptsächlich sequentielle Lesevorgänge durchgeführt werden. Wenn Sie jedoch sicher sind, dass Ihr System häufiger zufällige Zugriffe benötigt, wählen Sie eine kleine Stripe-Größe. Die Standardeinstellung ist 64 KB.

  1. Stellen Sie Write Policy (Eigenschaften des Schreibverfahrens) im Advanced Menu (Menü "Erweitert") ein.

Mit Write Policy (Eigenschaften des Schreibverfahrens) wird die Cache-Methode auf Write-Back (Zurückschreiben) oder Write-Through (Durchschreiben) eingestellt.

    • Im Write-Back-Cache-Verfahren signalisiert der Controller dem Host das Ende einer Datenübertragung, wenn der Cache-Speicher des Controllers alle Daten im Rahmen einer Transaktion erhalten hat.

    • Im Write-Through-Cache-Verfahren signalisiert der Controller dem Host das Ende einer Datenübertragung, wenn das Plattensubsystem alle Daten im Rahmen einer Transaktion erhalten hat. Dies entspricht der Standardeinstellung.

Das Write-Through-Cache-Verfahren bietet gegenüber der Write-Back-Methode eine höhere Datensicherheit. Write-Back bietet dagegen eine höhere Leistung. Sie dürfen Write-Back nicht für ein logisches Laufwerk verwenden, das als Novell® NetWare®-Datenträger genutzt werden soll.

  1. Stellen Sie Read Policy (Eigenschaften des Leseverfahrens) im Advanced Menu (Menü "Erweitert") ein.

Read Policy (Eigenschaften des Leseverfahrens) aktiviert die IDE-Vorauslesefunktion für das logische Laufwerk. Sie können diesen Parameter auf Read-Ahead (Vorauslesen), No Read-Ahead (Kein Vorauslesen) oder Adaptive (Anpassungsfähig) einstellen.

    • Read-Ahead (Vorauslesen) gibt an, dass der Controller für das aktuelle logische Laufwerk Vorauslesen verwendet.

    • No-Read-Ahead (Kein Vorauslesen) bestimmt, dass der Controller für das aktuelle logische Laufwerk kein Vorauslesen verwendet.

    • Adaptive (Anpassungsfähig) legt fest, dass der Controller Vorauslesen verwendet, wenn die beiden letzten Laufwerkszugriffe in sequentiellen Sektoren erfolgten. Wenn alle Leseanforderungen zufällig sind, kehrt der Algorithmus zu No-Read-Ahead (Kein Vorauslesen) zurück, wobei jedoch alle Anforderungen weiterhin auf mögliche sequentielle Ausführungen geprüft werden. Dies entspricht der Standardeinstellung.

  1. Stellen Sie Cache Policy (Eigenschaften des Cache-Verfahrens) im Advanced Menu (Menü "Erweitert") ein.

Cache Policy (Eigenschaften des Cache-Verfahrens) gilt für das Lesen auf einem speziellen logischen Laufwerk. Es beeinflusst den Read-Ahead-Cache nicht.

    • Cached I/O (Gecachte E/A) gibt an, dass alle Lesungen im Cache-Speicher zwischengespeichert sind.

    • Direct I/O (Direkte E/A) gibt an, dass die Lesungen nicht im Cache-Speicher zwischengespeichert sind. Direct I/O (Direkter E/A) überschreibt die Einstellungen zu den Eigenschaften des Cache-Verfahrens nicht. Die Daten werden gleichzeitig in den Cache-Speicher und an den Host übertragen. Wenn derselbe Datenblock erneut gelesen wird, werden die Daten aus dem Cache-Speicher verwendet. Dies entspricht der Standardeinstellung.

  1. Drücken Sie <Esc>, um das Menü Advanced (Erweitert) zu beenden.

  2. Wählen Sie nach der Definition des aktuellen logischen Laufwerks Accept (Übernehmen) und drücken Sie die Eingabetaste.

Das Dialogfeld "Array Selection" (Array-Auswahl) wird angezeigt, wenn weitere nicht konfigurierte Festplatten vorhanden sind.

  1. Wiederholen Sie Schritt  3 bis 14 zum Konfigurieren eines weiteren Arrays und logischen Laufwerks.

Der RAID-Controller unterstützt bis zu 40 logische Laufwerke pro Controller.

  1. Drücken Sie nach Abschluss der Konfiguration der logischen Laufwerke <Esc>, um Easy Configuration (Einfache Konfiguration) zu beenden.

Eine Liste der gegenwärtig konfigurierten logischen Laufwerke mit einer Speicherungsaufforderung wird angezeigt.

  1. Beantworten Sie die Speicheraufforderung.

Das Menü Configure (Konfigurieren) wird angezeigt.

  1. Initialisieren Sie die logischen Laufwerke, die Sie gerade konfiguriert haben.

Weitere Informationen finden Sie unter Initialisieren logischer Laufwerke.

Verwenden von New Configuration (Neue Konfiguration)

HINWEIS: Die Auswahl von New Configuration (Neue Konfiguration) löscht die vorhandenen Konfigurationsinformationen auf dem ausgewählten Controller. Zum Verwenden der Spanning-Funktion (Verkettung) und Beibehalten der vorhandenen Konfiguration verwenden Sie View/Add Configuration (Konfiguration anzeigen/hinzufügen).
  1. Wählen Sie Configure (Konfigurieren)—> New Configuration (Neue Konfiguration) im Management Menu (Managementmenü) des CERC Konfigurationsprogramms.

Ein Array-Auswahlfenster zeigt die mit dem aktuellen Controller verbundenen Geräte an. Am unteren Bildschirmrand werden Informationen zur Funktionstastenbelegung angezeigt. Folgende Funktionen können mit den Funktionstasten ausgeführt werden:

<F2> Anzeigen der Herstellerdaten und CERC Fehlerzählung für das ausgewählte Laufwerk.

<F3> Anzeigen der logischen Laufwerke, die konfiguriert wurden.

<F4> Definieren des ausgewählten Laufwerks als Ersatzlaufwerk.

<F10> Anzeige des Dialogfelds "Logical Drive Configuration" (Konfiguration des logischen Laufwerks).

  1. Markieren Sie mit den Pfeiltasten spezielle physikalische Laufwerke.

  2. Drücken Sie die Leertaste, um das ausgewählte physikalische Laufwerk dem aktuellen Array zuzuordnen.

Die Anzeige für das ausgewählte Laufwerk ändert sich von READY (Bereit) zu ONLIN A[Array-Nummer]-[Laufwerknummer]. ONLIN A2-3 bedeutet z. B. Plattenlaufwerk 3 in Array 2.

  1. Fügen Sie dem aktuellen Array nach Bedarf physikalische Laufwerke hinzu.

Verwenden Sie nach Möglichkeit in einem Array Laufwerke gleicher Kapazität. Wenn Sie in einem Array Laufwerke unterschiedlicher Kapazität verwenden, entspricht die genutzte Kapazität der jeweiligen Laufwerke im Array der Kapazität des kleinsten Laufwerks im Array.

Die Anzahl der physikalischen Laufwerke in einem speziellen Array bestimmt die RAID-Klassen, die mit dem Array implementiert werden können.

    • RAID 0 erfordert ein oder mehrere physikalische Laufwerke pro Array.

    • RAID 1 erfordert zwei physikalische Laufwerke pro Array.

    • RAID 5 erfordert mindestens drei physikalische Laufwerke pro Array.

  1. Drücken Sie auf <Eingabe>, nachdem Sie die Erstellung des aktuellen Arrays abgeschlossen haben.

  2. Wiederholen Sie die Schritte 3 bis 5, um die Definition von Arrays fortzusetzen oder gehen Sie zu Schritt 7 und beginnen Sie mit der Konfiguration des logischen Laufwerks.

  3. Drücken Sie <F10> zum Konfigurieren von logischen Laufwerken.

Es wird das Dialogfeld "Logical Drives Configured" ("Konfiguration der logischen Laufwerke") angezeigt. Das Fenster am oberen Rand der Anzeige zeigt das logische Laufwerk, das gerade konfiguriert wird, sowie alle vorhandenen logischen Laufwerke an. Die Spaltenüber-schriften sind:

LD Die Nummer des logischen Laufwerks

RAID Die RAID-Klasse

Size Die Größe des logischen Laufwerks

#Stripes Die Anzahl der Stripes im zugewiesenen physikalischen Array

StrpSz Die Stripe-Größe

Drive-State Der Status des logischen Laufwerks

  1. Markieren Sie RAID und drücken Sie die Eingabetaste, um die RAID- Klasse für das logische Laufwerk auszuwählen.

Eine Liste der verfügbaren RAID-Klassen für das aktuelle logische Laufwerk wird angezeigt. Wählen Sie eine RAID-Klasse und drücken Sie die Eingabetaste zur Bestätigung. Erklärungen zu den RAID-Klassen finden Sie im CERC Benutzerhandbuch für Ihre Karte.

  1. Markieren Sie Span (Verketten) und drücken Sie die Eingabetaste zum Einstellen des Verkettungsmodus für das aktuelle logische Laufwerk.

Die Auswahlmöglichkeiten sind:

    • CanSpan: Array-Laufwerkverkettung ist für das aktuelle logische Laufwerk aktiviert. Das logische Laufwerk kann in mehreren Arrays Speicherplatz belegen.

    • NoSpan: Array-Laufwerkverkettung ist für das aktuelle logische Laufwerk deaktiviert. Das logische Laufwerk kann nur in einem Array Speicherplatz belegen.

Damit zwei Arrays verkettet werden können, müssen sie dieselbe Stripe-Ausdehnung (dieselbe Anzahl physikalischer Laufwerke) aufweisen und aufeinanderfolgend numeriert sein. Wenn Array 2 beispielsweise vier Festplatten umfasst, kann es nur mit Array 1 und/oder Array 3 verkettet werden, und nur, wenn die Arrays 1 und 3 ebenfalls vier Festplatten enthalten. Wenn die zwei Kriterien für eine Verkettung erfüllt werden, lässt der RAID-Controller automatisch Verkettung zu. Sind die Kriterien nicht erfüllt, hat die Einstellung Span (Verkettung) keine Auswirkung auf das aktuelle logische Laufwerk.

  1. Markieren Sie eine Verkettungsoption, und drücken Sie die Eingabetaste.

  2. Bewegen Sie den Cursor auf Size (Größe) und drücken Sie die Eingabetaste zum Anzeigen der Größe des logischen Laufwerks.

Sie können die Größe nicht einstellen, wenn Verkettung verwendet wird. Standardmäßig ist die Größe des logischen Laufwerks auf den gesamten verfügbaren Platz in dem/den Array(s) eingestellt, das/die dem aktuellen logischen Laufwerk zugewiesen wird/werden und bestimmt so die Einstellung von Span (Verkettung) und den teilweise genutzten Array-Speicherplatz. Wenn z. B. das vorherige logische Laufwerk nur einen Teil des Speicherplatzes in einem Array genutzt hat, wird die Größe des aktuellen logischen Laufwerks standardmäßig auf den verbleibenden Speicherplatz eingestellt.

  1. Öffnen Sie das Advanced Menu (Menü "Erweitert") zum Einstellen der Stripe Size (Stripe-Größe).

Stripe Size (Stripe-Größe) gibt die Größe der Segmente an, die auf jedes Laufwerk in einem logischen Laufwerk mit RAID 1, 5 oder 10 geschrieben werden. Sie können die Stripe-Größe auf 2 KB, 4 KB, 8 KB, 16 KB, 32 KB, 64 KB oder 128 KB einstellen. Eine größere Stripe-Größe bietet eine bessere Leseleistung, insbesondere wenn hauptsächlich sequentielle Lesevorgänge stattfinden. Wenn Sie sicher sind, dass Ihr System häufiger zufällige Zugriffe benötigt, wählen Sie eine kleine Stripe-Größe. Die Standard-Stripe-Größe beträgt 64 MB.

  1. Stellen Sie Write Policy (Eigenschaften des Schreibverfahrens) im Advanced Menu (Menü "Erweitert") ein.

Mit Write Policy (Eigenschaften des Schreibverfahrens) wird die Cache-Methode auf Write-Back (Zurückschreiben) oder Write-Through (Durchschreiben) eingestellt.

    • Im Write-Back-Cache-Verfahren signalisiert der Controller dem Host das Ende einer Datenübertragung, wenn der Cache-Speicher des Controllers alle Daten im Rahmen einer Transaktion erhalten hat.

    • Im Write-Through-Cache-Verfahren signalisiert der Controller dem Host das Ende einer Datenübertragung, wenn das Plattensubsystem alle Daten im Rahmen einer Transaktion erhalten hat. Dies entspricht der Standardeinstellung.

Das Write-Through-Cache-Verfahren bietet gegenüber der Write-Back-Methode eine höhere Sicherheit, Write-Back bietet dagegen eine höhere Leistung. Sie dürfen Write-Back nicht für ein logisches Laufwerk verwenden, das als Novell NetWare-Datenträger genutzt werden soll.

  1. Stellen Sie Read Policy (Eigenschaften des Leseverfahrens) im Advanced Menu (Menü "Erweitert") ein.

Read-Ahead (Vorauslesen) aktiviert die IDE-Vorauslesefunktion für das logische Laufwerk. Sie können diesen Parameter auf Read-Ahead (Vorauslesen), No-Read-Ahead (Kein Vorauslesen) oder Adaptive (Anpassungsfähig) einstellen.

    • Read-Ahead (Vorauslesen) gibt an, dass der Controller Vorauslesen für das aktuelle logische Laufwerk verwendet.

    • No-Read-Ahead (Kein Vorauslesen) bestimmt, dass der Controller für das aktuelle logische Laufwerk kein Vorauslesen verwendet.

    • Adaptive (Anpassungsfähig) legt fest, dass der Controller Vorauslesen verwendet, wenn die beiden letzten Laufwerkszugriffe in sequentiellen Sektoren erfolgten. Dies entspricht der Standard-einstellung.

    • Wenn alle Leseanforderungen zufällig sind, kehrt der Algorithmus zu No-Read-Ahead (Kein Vorauslesen) zurück, wobei jedoch alle Anforderungen weiterhin auf mögliche sequentielle Ausführungen geprüft werden.

  1. Stellen Sie Cache Policy (Eigenschaften des Cache-Verfahrens) im Advanced Menu (Menü "Erweitert") ein.

Cache Policy (Eigenschaften des Cache-Verfahrens) gilt für das Lesen auf einem speziellen logischen Laufwerk. Es beeinflusst den Read-Ahead-Cache nicht.

    • Cached I/O (Gecachte E/A) gibt an, dass alle Lesungen im Cache-Speicher zwischengespeichert sind.

    • Direct I/O (Direkte E/A) gibt an, dass die Lesungen nicht im Cache-Speicher zwischengespeichert sind. Dies entspricht der Standardeinstellung.

"Direct I/O" (Direkter E/A) überschreibt die Einstellungen zu den Eigenschaften des Cache-Verfahrens nicht. Die Daten werden gleichzeitig in den Cache-Speicher und an den Host übertragen. Wenn derselbe Datenblock erneut gelesen wird, werden die Daten aus dem Cache-Speicher verwendet.

  1. Drücken Sie <Esc>, um das Advanced Menu (Menü "Erweitert") zu beenden.

  2. Wählen Sie "Accept" (Übernehmen), nachdem Sie das aktuelle logische Laufwerk definiert haben und drücken Sie die Eingabetaste.

Wenn noch genügend Speicherplatz zur Verfügung steht, wird das nächste zu konfigurierende logische Laufwerk angezeigt.

  1. Wiederholen Sie Schritt 8 bis Schritt 17 zum Konfigurieren eines weiteren logischen Laufwerks.

Wenn der Speicherplatz im Array vollständig zugeordnet wurde, erscheint eine Liste der vorhandenen logischen Laufwerke.

  1. Drücken Sie zur Fortsetzung eine beliebige Taste und bestätigen Sie die Aufforderung zum Speichern.

  2. Initialisieren Sie die logischen Laufwerke, die Sie gerade konfiguriert haben.

Weitere Informationen finden Sie unter Initialisieren logischer Laufwerke.

Verwenden von "View/Add Configuration" (Konfiguration anzeigen/hinzufügen)

  1. Wählen Sie im Menü Configure (Konfigurieren) die Option Configure (Konfigurieren) View/Add Configuration (Konfiguration anzeigen/hinzufügen).

Ein Array-Auswahlfenster zeigt die mit dem aktuellen Controller verbundenen Geräte an. Am unteren Bildschirmrand werden Informationen zur Funktionstastenbelegung angezeigt. Folgende Funktionen können mit den Funktionstasten ausgeführt werden:

<F2> Anzeigen der Herstellerdaten und CERC Fehlerzählung für das ausgewählte Laufwerk.

<F3> Anzeigen der logischen Laufwerke, die konfiguriert wurden.

<F4> Definieren des ausgewählten Laufwerks als Ersatzlaufwerk.

<F10> Anzeigen des Dialogfelds "Logical Drive Configuration" (Konfiguration des logischen Laufwerks).

  1. Markieren Sie mit den Pfeiltasten spezielle physikalische Laufwerke.

  2. Drücken Sie die Leertaste, um das ausgewählte physikalische Laufwerk dem aktuellen Array zuzuordnen.

Die Anzeige für das ausgewählte Laufwerk ändert sich von READY (Bereit) zu ONLIN A[Array-Nummer]-[Laufwerknummer]. ONLIN A2-3 bedeutet z. B. Plattenlaufwerk 3 in Array 2.

  1. Fügen Sie dem aktuellen Array nach Bedarf physikalische Laufwerke hinzu.

Verwenden Sie nach Möglichkeit in einem Array Laufwerke gleicher Kapazität. Wenn Sie in einem Array Laufwerke unterschiedlicher Kapazität verwenden, entspricht die genutzte Kapazität der jeweiligen Laufwerke im Array der Kapazität des kleinsten Laufwerks im Array.

Die Anzahl der physikalischen Laufwerke in einem speziellen Array bestimmt die RAID-Klassen, die mit dem Array implementiert werden können.

    • RAID 0 erfordert ein oder mehrere physikalische Laufwerke pro Array.

    • RAID 1 erfordert zwei physikalische Laufwerke pro Array.

    • RAID 5 erfordert mindestens drei physikalische Laufwerke pro Array.

  1. Drücken Sie die Eingabetaste, wenn Sie die Erstellung des aktuellen Arrays abgeschlossen haben.

  2. Wiederholen Sie die Schritte 3 bis 5, um die Definition von Arrays fortzusetzen oder gehen Sie zu Schritt 7 und beginnen Sie mit der Konfiguration des logischen Laufwerks.

  3. Drücken Sie <F10> zum Konfigurieren von logischen Laufwerken.

Es wird das Dialogfeld "Logical Drives Configured" ("Konfiguration der logischen Laufwerke") angezeigt. Das Fenster am oberen Rand der Anzeige zeigt das logische Laufwerk, das gerade konfiguriert wird, sowie alle vorhandenen logischen Laufwerke an. Die Spaltenüber-schriften sind:

LD Die Nummer des logischen Laufwerks

RAID Die RAID-Klasse

Size Die Größe des logischen Laufwerks

#Stripes Die Anzahl der Stripes im zugewiesenen physikalischen Array

StrpSz Die Stripe-Größe

Drive-State Der Status des logischen Laufwerks

  1. Markieren Sie RAID und drücken Sie die Eingabetaste, um die RAID- Klasse für das logische Laufwerk einzustellen.

Eine Liste der verfügbaren RAID-Klassen für das aktuelle logische Laufwerk wird angezeigt.

  1. Wählen Sie eine RAID-Klasse und drücken Sie die Eingabetaste zur Bestätigung.

  2. Markieren Sie Span (Verketten) und drücken Sie die Eingabetaste zum Einstellen des Verkettungsmodus für das aktuelle logische Laufwerk.

Die Auswahlmöglichkeiten sind:

    • CanSpan: Array-Laufwerkverkettung ist für das aktuelle logische Laufwerk aktiviert. Das logische Laufwerk kann in mehreren Arrays Speicherplatz belegen.

    • NoSpan: Array-Laufwerkverkettung ist für das aktuelle logische Laufwerk deaktiviert. Das logische Laufwerk kann nur in einem Array Speicherplatz belegen.

Damit zwei Arrays verkettet werden können, müssen sie dieselbe Stripe-Ausdehnung (dieselbe Anzahl physikalischer Laufwerke) aufweisen und aufeinanderfolgend numeriert sein. Wenn Array 2 beispielsweise vier Festplatten umfasst, kann es nur mit Array 1 und/oder Array 3 verkettet werden, und nur, wenn die Arrays 1 und 3 ebenfalls vier Festplatten enthalten. Wenn die zwei Kriterien für eine Verkettung erfüllt werden, lässt der RAID-Controller automatisch Verkettung zu. Sind die Kriterien nicht erfüllt, hat die Einstellung Span (Verkettung) keine Auswirkung auf das aktuelle logische Laufwerk.

  1. Markieren Sie eine Verkettungsoption, und drücken Sie die Eingabetaste.

  2. Konfigurieren Sie RAID 10 durch die Verkettung von zwei zusammenhängenden logischen Laufwerken der RAID-Klasse 1.

Die logischen RAID-Laufwerke müssen die gleiche Stripe-Größe aufweisen und aufeinanderfolgen.

  1. Bewegen Sie den Cursor auf Size (Größe) und drücken Sie die Eingabetaste zum Einstellen der Größe des logischen Laufwerks.

Standardmäßig ist die Größe des logischen Laufwerks auf den gesamten verfügbaren Platz in dem/den Array(s) eingestellt, das/die dem aktuellen logischen Laufwerk zugewiesen wird/werden und bestimmt so die Einstellung von Span (Verkettung) und den teilweise genutzten Array-Speicherplatz. Wenn z. B. das vorherige logische Laufwerk nur einen Teil des Speicherplatzes in einem Array genutzt hat, wird die Größe des aktuellen logischen Laufwerks standardmäßig auf den verbleibenden Speicherplatz eingestellt.

  1. Öffnen Sie das Advanced Menu (Menü "Erweitert") zum Einstellen der Stripe Size (Stripe-Größe).

Stripe Size (Stripe-Größe) gibt die Größe der Segmente an, die auf jedes Laufwerk in einem logischen Laufwerk mit RAID 1, 5 oder 10 geschrieben werden. Sie können die Stripe-Größe auf 2 KB, 4 KB, 8 KB, 16 KB, 32 KB, 64 KB oder 128 KB einstellen. Eine größere Stripe-Größe bietet eine bessere Leseleistung, insbesondere wenn hauptsächlich sequentielle Lesevorgänge stattfinden. Wenn Sie sicher sind, dass Ihr System häufiger zufällige Zugriffe benötigt, wählen Sie eine kleine Stripe-Größe. Die Standard-Stripe-Größe beträgt 64 MB.

  1. Stellen Sie Write Policy (Eigenschaften des Schreibverfahrens) zum Öffnen von Advanced Menu (Menü "Erweitert") ein.

Mit Write Policy (Eigenschaften des Schreibverfahrens) wird die Cache-Methode auf Write-Back (Zurückschreiben) oder Write-Through (Durchschreiben) eingestellt.

    • Im Write-Back-Cache-Verfahren signalisiert der Controller dem Host das Ende einer Datenübertragung, wenn der Cache-Speicher des Controllers alle Daten im Rahmen einer Transaktion erhalten hat.

    • Im Write-Through-Cache-Verfahren signalisiert der Controller dem Host das Ende einer Datenübertragung, wenn das Plattensubsystem alle Daten im Rahmen einer Transaktion erhalten hat. Dies entspricht der Standardeinstellung.

Das Write-Through-Cache-Verfahren bietet gegenüber der Write-Back-Methode eine höhere Sicherheit, Write-Back bietet dagegen eine höhere Leistung. Sie dürfen Write-Back nicht für ein logisches Laufwerk verwenden, das als Novell NetWare-Datenträger genutzt werden soll.

  1. Stellen Sie Read Policy (Eigenschaften des Leseverfahrens) im Advanced Menu (Menü "Erweitert") ein.

Read-Ahead (Vorauslesen) aktiviert die IDE-Vorauslesefunktion für das logische Laufwerk. Sie können diesen Parameter auf Read-Ahead (Vorauslesen), No-Read-Ahead (Kein Vorauslesen) oder Adaptive (Anpassungsfähig) einstellen.

    • Read-Ahead (Vorauslesen) gibt an, dass der Controller Vorauslesen für das aktuelle logische Laufwerk verwendet.

    • No-Read-Ahead (Kein Vorauslesen) bestimmt, dass der Controller für das aktuelle logische Laufwerk kein Vorauslesen verwendet.

    • Adaptive (Anpassungsfähig) legt fest, dass der Controller Vorauslesen verwendet, wenn die beiden letzten Laufwerkszugriffe in sequentiellen Sektoren erfolgten. Dies entspricht der Standardeinstellung. Wenn alle Leseanforderungen zufällig sind, kehrt der Algorithmus zu No-Read-Ahead (Kein Vorauslesen) zurück, wobei jedoch alle Anforderungen weiterhin auf mögliche sequentielle Ausführungen geprüft werden.

  1. Stellen Sie Cache Policy (Eigenschaften des Cache-Verfahrens) im Advanced Menu (Menü "Erweitert") ein.

Cache Policy (Eigenschaften des Cache-Verfahrens) gilt für das Lesen auf einem speziellen logischen Laufwerk. Es beeinflusst den Read-Ahead-Cache nicht.

    • Cached I/O (Gecachte E/A) gibt an, dass alle Lesungen im Cache-Speicher zwischengespeichert sind.

    • Direct I/O (Direkte E/A) gibt an, dass die Lesungen nicht im Cache-Speicher zwischengespeichert sind. Dies entspricht der Standardeinstellung.

Direct I/O (Direkter E/A) überschreibt die Einstellungen zu den Eigenschaften des Cache-Verfahrens nicht. Die Daten werden gleichzeitig in den Cache-Speicher und an den Host übertragen. Wenn derselbe Datenblock erneut gelesen wird, werden die Daten aus dem Cache-Speicher verwendet.

  1. Drücken Sie <Esc>, um das Advanced Menu (Menü "Erweitert") zu beenden.

  2. Wählen Sie nach dem Definieren des aktuellen logischen Laufwerks Accept (Übernehmen) und drücken Sie die Eingabetaste.

Wenn noch genügend Speicherplatz zur Verfügung steht, wird das nächste zu konfigurierende logische Laufwerk angezeigt.

  1. Wiederholen Sie die Schritte 6 bis 19 zum Konfigurieren eines weiteren logischen Laufwerks.

Wenn der Speicherplatz im Array vollständig zugeordnet wurde, erscheint eine Liste der vorhandenen logischen Laufwerke.

  1. Drücken Sie zur Fortsetzung eine beliebige Taste und bestätigen Sie die Aufforderung zum Speichern.

  2. Initialisieren Sie die logischen Laufwerke, die Sie gerade konfiguriert haben.

Weitere Informationen finden Sie unter Initialisieren logischer Laufwerke.


Konfiguration auf Platte

ANMERKUNG: Diese Option ist nur verfügbar, wenn ein RAID-Controller ausgefallen ist oder ein Kabel nicht mehr angeschlossen ist. Bei normalem Betrieb wird sie nicht angezeigt.

Die RAID-Karte unterstützt die Funktion "Configuration on Disk" (Konfiguration auf Platte) (Laufwerk-Roaming), welche die Konfigurations-informationen sowohl im Karten-NVRAM als auch auf den am RAID-Controller angeschlossenen Plattenlaufwerken speichert. Wenn die RAID-Karte ausgetauscht wird, kann die neue RAID-Karte die aktuelle RAID-Konfiguration erkennen und gewährleistet die Integrität der Daten auf jedem Laufwerk, selbst wenn an den Laufwerken eine Änderung des Kanals und/oder der Ziel-ID vorgenommen wurde.

ANMERKUNG: Es ist wichtig, dass die neue Karte nicht konfiguriert ist. Vergewissern Sie sich, dass die NVRAM-Konfiguration vor dem Anschließen der IDE-Kabel gelöscht wird.

Führen Sie zum Hinzufügen der Konfiguration auf Platte folgende Schritte durch, wenn die Konfiguration auf Platte nicht mit der Konfiguration im NVRAM des Controllers übereinstimmt.

  1. Drücken Sie beim Systemstart <Strg><M>, um das BIOS- Konfigurationsprogramm auszuführen.

  2. Wählen Sie Configure (Konfigurieren).

  3. Wählen Sie View/Add Configuration (Konfiguration anzeigen/
    hinzufügen)
    .

  4. Wählen Sie Disk (Platte), wenn Sie aufgefordert werden, Disk (Platte) oder NVRAM zu verwenden und wählen Sie anschließend Save (Speichern).

  5. Drücken Sie <Esc>, um das BIOS-Konfigurationsprogramm zu beenden.

  6. Starten Sie dann das System neu.

ANMERKUNG: Es ist wichtig, dass die neue Karte nicht konfiguriert ist. Vergewissern Sie sich, dass die NVRAM-Konfiguration gelöscht ist, indem Sie Clear Configuration (Konfiguration löschen) im Menü Configure (Konfigurieren) vor dem Anschließen der IDE-Kabel auswählen.

Initialisieren logischer Laufwerke

Initialisieren Sie jedes neu konfigurierte logische Laufwerk. Sie können die logischen Laufwerke mit verschiedenen Methoden initialisieren:

  • Gruppeninitialisierung. Durch die Option Initialize (Initialisieren) im Management Menu (Managementmenü) können Sie bis zu 40 logische Laufwerke gleichzeitig initialisieren.

  • Einzelinitialisierung. Das Aktionsmenü Objects (Objekte)—> Logical Drive (Logisches Laufwerk) für ein einzelnes logisches Laufwerk enthält die Option Initialize (Initialisieren).

Gruppeninitialisierung

  1. Wählen Sie im Management Menu (Managementmenü) des Konfigurationsprogramms die Option Initialize (Initialisieren).

Eine Liste der aktuellen logischen Laufwerke wird angezeigt.

  1. Markieren Sie alle Laufwerke mit den Pfeiltasten.

  2. Drücken Sie die Leertaste, um die für die Initialisierung gewünschten logischen Laufwerke auszuwählen oder drücken Sie <F2>, um alle logischen Laufwerke auszuwählen/die Auswahl aufzuheben.

  3. Drücken Sie nach dem Beenden der Auswahl der logischen Laufwerke <F10>.

  4. Wählen Sie Yes (Ja) in der Bestätigungsaufforderung.

Der Fortschritt der Initialisierung für jedes Laufwerk wird in einem Balkendiagramm dargestellt.

  1. Drücken Sie nach dem Abschluss der Initialisierung eine beliebige Taste, um fortzusetzen oder drücken Sie <Esc>, um das Management Menu (Managementmenü) anzuzeigen.

Einzelinitialisierung

  1. Wählen Sie Objects (Objekte)—> Logical Drive (Logisches Laufwerk) im Management Menu (Managementmenü) des CERC Konfigurationsprogramms.

  2. Wählen Sie das zu initialisierende logische Laufwerk.

Es werden folgende Optionen angezeigt:

    • Initialisieren

    • Konsistenz prüfen

    • Parameter anzeigen/ändern

  1. Wählen Sie Initialize (Initialisieren) im Aktionsmenü.

Der Fortschritt der Initialisierung wird als Balkendiagramm auf dem Bildschirm angezeigt.

  1. Drücken Sie nach der Beendigung der Initialisierung eine beliebige Taste zum Anzeigen des vorherigen Menüs.


Formatieren logischer Laufwerke

Informationen über ein anderes Betriebssystem als DOS finden Sie im Software-Handbuch für die Treiber dieses Betriebssystems. Führen Sie zum Verwenden des/der logischen Laufwerke unter DOS die folgenden Schritte aus:

  1. Beenden Sie das Konfigurationsprogramm und starten Sie das System neu.

  2. Führen Sie DOS FDISK aus.

  3. Konfigurieren Sie eine oder mehrere Partitionen mit Hilfe der logischen Laufwerke.

  4. Formatieren Sie die Partitionen mit Hilfe des Befehls FORMAT (Formatieren).


Wiederherstellen ausgefallener Plattenlaufwerke

Wenn ein Plattenlaufwerk in einem Array ausfällt, das als logisches Laufwerk mit RAID 1 oder 5 konfiguriert ist, können Sie die verlorenen Daten durch Wiederherstellen des Laufwerks rekonstruieren.

Wiederherstellungstypen

Tabelle 1. Wiederherstellungstypen beschreibt die automatische und manuelle Wiederherstellung.

Tabelle 1. Wiederherstellungstypen 

Typ

Beschreibung

Automatic Rebuild (Automatische Wiederher-stellung)

Wenn Sie Ersatzlaufwerke konfiguriert haben, versucht die RAID-Karte automatisch, diese zum Wiederherstellen ausgefallener Laufwerke zu verwenden. Zeigen Sie das Dialogfeld Objects (Objekte)—> Physical Drive (Physikalisches Laufwerk) während einer Wiederherstellung an. Die Laufwerkanzeige für das Ersatzlaufwerk wurde in REBLD A[Array-Nummer]-[Laufwerknummer] geändert, um darauf hinzuweisen, dass das Laufwerk momentan durch das Ersatzlaufwerk ersetzt wird.

Manual Rebuild (Manuelle Wiederher-stellung)

Die manuelle Wiederherstellung ist erforderlich, wenn keine Ersatzlaufwerke mit ausreichender Kapazität zur Wiederherstellung der ausgefallenen Laufwerke verfügbar sind. Wählen Sie Rebuild (Wiederherstellen) im Management Menu (Managementmenü) oder die Option Rebuild im Menü Objects (Objekte)—> Physical Drive (Physikalisches Laufwerk) aus.

ANMERKUNG: Sie müssen zum Aktivieren der automatischen Wiederher- stellung ein oder mehrere Plattenlaufwerke als Ersatzlaufwerke konfigurieren, wenn Sie das Array konfigurieren. Wenn ein Plattenlaufwerk ausfällt und kein Ersatzlaufwerk mit ausreichender Kapazität zum Ersetzen des ausgefallenen Laufwerks vorhanden ist, müssen Sie das System ausschalten, das Platten- laufwerk ersetzen und das BIOS-Konfigurationsprogramm, WebBIOS oder Array Manager ausführen, um die Wiederherstellung manuell durchzuführen. Das Ersatzlaufwerk wird mit Failed (Ausgefallen) aufgelistet, bis die manuelle Wiederherstellung beginnt.

Manuelle Wiederherstellung– Wiederherstellen eines einzelnen Laufwerks

  1. Wählen Sie Objects (Objekte)—> Physical Drive (Physikalisches Laufwerk) im Management Menu (Managementmenü) aus.

Ein Geräte-Auswahlfenster zeigt die mit der aktuellen Karte verbundenen Geräte an.

  1. Drücken Sie die Pfeiltasten zum Markieren des wiederherzustellenden physikalischen Laufwerks und drücken Sie die Eingabetaste.

Das Aktionsmenü für physikalische Laufwerke wird angezeigt.

  1. Wählen Sie Rebuild (Wiederherstellen) im Aktionsmenü aus und beantworten Sie die Bestätigungsaufforderung.

Das Wiederherstellen kann je nach der Laufwerkkapazität einige Zeit dauern.

  1. Drücken Sie nach der Beendigung der Wiederherstellung eine beliebige Taste zum Anzeigen des vorherigen Menüs.

Manuelle Wiederherstellung – Gruppenmodus

  1. Wählen Sie im Management Menu (Managementmenü) die Option Rebuild (Wiederherstellen).

Ein Geräte-Auswahlfenster zeigt die mit dem aktuellen Controller verbundenen Geräte an. Die ausgefallenen Laufwerke sind mit FAIL (Fehler) gekennzeichnet.

  1. Markieren Sie die wiederherzustellenden Laufwerke mit den Pfeiltasten.

  2. Drücken Sie die Leertaste zum Auswählen der physikalischen Laufwerke für die Wiederherstellung.

  3. Drücken Sie nach dem Auswählen der physikalischen Laufwerke <F10> und wählen Sie Yes (Ja) in der Bestätigungsaufforderung.

Die Anzeigen zu den ausgewählten Laufwerken ändern sich in REBLD (Wiederhergestellt). Das Wiederherstellen kann einige Zeit dauern, je nachdem, wie viele Laufwerke Sie ausgewählt haben und welche Kapazitäten die Laufwerke haben.

  1. Drücken Sie nach Abschluss der Wiederherstellung eine beliebige Taste zur Fortsetzung.

  2. Drücken Sie <Esc>, um das Management Menu (Management- menü) anzuzeigen.


Löschen logischer Laufwerke (direktes Löschen von Arrrays)

Random Array Deletion (direktes Löschen von Arrays) ist die Fähigkeit, unerwünschte logische Laufwerke zu löschen und den freigewordenen Speicherplatz für ein neues logisches Laufwerk zu verwenden.

ANMERKUNG: Weitere Informationen über das direkte Löschen von Arrays finden Sie im Benutzerhandbuch zu CERC RAID-Controllern.

Der größte Vorteil des direkten Löschen von Arrays auf dem Konfigurationsmodul ist, dass Sie sich nicht auf sequentielle oder zusammenhängende logische Laufwerke beschränken müssen, wenn Sie logische Laufwerke erstellen. Sie können nicht-zusammenhängende Segmente zum Erstellen von logischen Laufwerken verwenden.

Sie können nach dem Löschen eines logischen Laufwerks ein neues erstellen. Sie können die Konfigurationsprogramme zum Erstellen des nächsten logischen Laufwerks aus dem nicht-zusammenhängenden freien Speicherplatz ("Holes") und aus den neu erstellten Arrays verwenden. Das Konfigurationsprogramm enthält eine Liste mit den konfigurierbaren Arrays, bei denen ein Speicherplatz zu konfigurieren ist.

HINWEIS: Unter bestimmten Umständen kann das Löschen des logischen Laufwerks fehlschlagen. Das Löschen kann während einer Wiederherstellung, Initialisierung oder Konsistenzprüfung eines logischen Laufwerks fehlschlagen, wenn dieses Laufwerk eine höhere Nummer des logischen Laufwerks als das Laufwerk hat, das Sie löschen möchten.

Führen Sie folgende Schritte zum Löschen logischer Laufwerke aus

  1. Wählen Sie Objects (Objekte)—> Logical Drive (Logisches Laufwerk) im Management Menu (Managementmenü).

Die logischen Laufwerke werden angezeigt.

  1. Verwenden Sie die Pfeiltaste zum Markieren des logischen Laufwerks, das Sie löschen möchten.

  2. Drücken Sie <Entf>, um das logische Laufwerk zu löschen.

Dadurch wird das logische Laufwerk gelöscht und der davon belegte Speicherplatz verfügbar, sodass Sie ein weiteres logisches Laufwerk erstellen können.


Durchführen einer Konsistenzprüfung

Wählen Sie Check Consistency (Konsistenzprüfung), um die Redundanz-daten in logischen Laufwerken mit den RAID-Klassen 1 oder 5 zu überprüfen.

Beim Auswählen von Check Consistency (Konsistenzprüfung) werden die Parameter der vorhandenen logischen Laufwerke an dem aktuellen Controller und ein Auswahlmenü mit einer Auflistung der logischen Laufwerke nach Nummer angezeigt. Wenn Unregelmäßigkeiten festgestellt werden, erfolgt eine automatische Korrektur, immer unter der Voraussetzung, dass die Daten richtig sind. Wenn jedoch der Fehler ein Lesefehler auf einem Datenlaufwerk ist, wird der fehlerhafte Datenblock mit den generierten Daten erneut zugeordnet. Führen Sie folgende Schritte zum Ausführen einer Konsistenzprüfung durch:

  1. Wählen Sie Check Consistency (Konsistenz prüfen) im Management Menu (Managementmenü) des BIOS-Konfigurationsprogramms.

  2. Markieren Sie mit den Pfeiltasten die gewünschten logischen Laufwerke.

  3. Drücken Sie die Leertaste, um ein Laufwerk für die Konsistenzprüfung auszuwählen bzw. seine Auswahl zurückzunehmen.

  4. Drücken Sie <F2>, um alle logischen Laufwerke auszuwählen oder ihre Auswahl zurückzunehmen.

  5. Drücken Sie <F10>, um mit der Konsistenzprüfung zu beginnen.

Eine Fortschrittsanzeige für jedes ausgewählte logische Laufwerk wird angezeigt.

  1. Wenn die Konsistenzprüfung beendet ist, drücken Sie eine beliebige Taste, um die Fortschrittsanzeige zu löschen.

  2. Drücken Sie <Esc>, um das Management Menu (Management- menü) anzuzeigen.


Beenden des CERC BIOS-Konfigurationsprogramms

  1. Drücken Sie <Esc>, wenn das Management Menu (Management- menü) angezeigt wird.

  2. Wählen Sie bei der Eingabeaufforderung YES (Ja).

  3. Starten Sie dann das System neu.

Es wird erneut die CERC-BIOS-Meldung angezeigt.

  1. Drücken Sie <Esc>, wenn die Eingabeaufforderung für das BIOS- Konfigurationsprogramm erscheint.


Bitte lesen Sie den gesamten Text Rechtliche Einschränkungen and Haftungausschlüsse.


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