CERC Manager ist ein auf Zeichen basierendes, Nicht-GUI-Hilfsprogramm, das RAID-Systeme konfiguriert und überwacht. CERC Manager kann unter MS-DOS und mit MS-DOS kompatiblen Betriebssystemen ausgeführt werden, wie beispielsweise:
Vergewissern Sie sich vor dem Start des Managers, dass sich die Programmdatei in Ihrem Dateipfad befindet. Tabelle 1. Befehle für den Start von CERC Manager zeigt die je nach Betriebssystem einzugebenden Befehle für den Start von CERC Manager.
Tabelle 1. Befehle für den
Start von CERC Manager
Betriebssystem
Befehl
DOS
MEGACONF
Novell NetWare
load DELLMGR (DELLMGR laden)
Red Hat Linux
DELLMGR
Andere
Lesen Sie hierzu das Software-Handbuch für das Betriebssystem.
Ersatzlaufwerke (Hot Spares) sind physikalische Laufwerke, die zusammen mit den RAID-Laufwerken eingeschaltet werden und normalerweise im Standby-Modus bleiben. Wenn eine in einem logischen RAID-Laufwerk verwendete Festplatte ausfällt, übernimmt ein Ersatzlaufwerk automatisch dessen Funktion und die Daten des ausgefallenen Laufwerks werden auf dem Ersatzlaufwerk rekonstruiert. Ersatzlaufwerke können für die RAID-Klassen 1 und 5 verwendet werden. Der RAID-Controller unterstützt maximal zwei Ersatzlaufwerke. Erklärungen zu den Ersatzlaufwerken finden Sie im CERC Benutzerhandbuch für Ihre Karte.
Physikalische Laufwerke können auf zwei Arten als Ersatzlaufwerke definiert werden:
durch Drücken von <F4> beim Erstellen von Arrays in den Modi
Easy (Einfach),
New (Neu) oder
View/Add Configuration
(Konfiguration anzeigen/hinzufügen) oder
Wenn Sie eine beliebige Konfigurationsoption im Menü Configure (Konfigurieren) auswählen, werden alle an der aktuellen Karte angeschlossenen physikalischen Geräte angezeigt. Führen Sie folgende Schritte aus, um ein Plattenlaufwerk als Ersatzlaufwerk zu definieren:
Wählen Sie im Menü Configure
(Konfigurieren) eine Konfigurations- methode.
Die Liste der Plattenlaufwerke wird angezeigt.
Drücken Sie die Pfeiltasten, um die mit READY
(Bereit) gekennzeichneten Plattenlaufwerke zu markieren.
Drücken Sie die Leertaste, um die Plattenlaufwerke
auszuwählen.
Drücken Sie <F4>, um die Laufwerke als
Ersatzlaufwerke zu definieren.
Führen Sie folgende Schritte zum Definieren eines Plattenlaufwerks als Ersatzlaufwerk durch.
Wählen Sie Objects
(Objekte)>Adapter>
Physical Drive(Physikalisches
Laufwerk).
Ein Bildschirm zur Auswahl des physikalischen Laufwerks wird
angezeigt.
Drücken Sie die Leertaste, um ein Plattenlaufwerk
auszuwählen und drücken Sie anschließend die Eingabetaste,
um das Aktionsmenü für das Laufwerk anzuzeigen:
Wiederherstellen
Force Online (Online schalten)
Force Offline/Remove HSP (hot spare) (Offline schalten/Ersatzlaufwerk entfernen)
Spin Up Drive (Laufwerk hochfahren)
Spin Off Drive (Laufwerk herunterfahren)
Prepare to Remove (Vorbereiten zum Entfernen)
Make HotSpare (Ersatzlaufwerk erstellen)
View Drive Information (Laufwerkinformationen anzeigen)
Bei Automatic Configuration(Automatische Konfiguration) überprüft die RAID-Karte die daran angeschlossenen physikalischen Laufwerke und konfiguriert sie automatisch in Arrays und logische Laufwerke.
Falls logische Laufwerke bereits konfiguriert wurden, wenn Sie Automatic Configuration (Automatische Konfiguration) auswählen, werden die Konfigurationsinformationen nicht beeinträchtigt. Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden von Auto Configuration (Automatische Konfiguration).
Bei Easy Konfiguration(Einfache Konfiguration) ist jedem physikalischen Array, das Sie erstellen, ein logisches Laufwerk zugewiesen und Sie können die folgenden Parameter ändern:
RAID-Klasse
Stripe-Größe
Eigenschaften des Cache-Schreibverfahrens
Eigenschaften des Leseverfahrens
Eigenschaften des E/A-Verfahrens.
Falls logische Laufwerke bereits konfiguriert wurden, wenn Sie Easy Configuration(Einfache Konfiguration) auswählen, werden die Konfigurationsinformationen nicht beeinträchtigt. Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden von Easy Configuration (Einfache Konfiguration).
Bei New Configuration (Neue Konfiguration) können Sie die folgenden Array-Parameter ändern:
RAID-Klasse
Stripe-Größe
Eigenschaften des Cache-Schreibverfahrens
Eigenschaften des Leseverfahrens
Eigenschaften des E/A-Verfahrens.
Größe des logischen Laufwerks
Array-Spanning
Wenn Sie New Configuration (Neue Konfiguration) auswählen, werden die vorhandenen Konfigurationsinformationen am ausgewählten Controller zerstört, wenn die neue Konfiguration gespeichert wird. Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden von New Configuration (Neue Konfiguration).
Mit View/Add Configuration (Konfiguration anzeigen/hinzufügen) können Sie die gleichen Parameter wie mit New Configuration (Neue Konfiguration) steuern, ohne die vorhandene Konfigurationsinformation zu beeinträchtigen. Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden von "View/Add Configuration" (Konfiguration anzeigen/hinzufügen).
Bei Auto Configuration (Automatische Konfiguration) überprüft der RAID-Controller die daran angeschlossenen physikalischen Laufwerke und konfiguriert sie automatisch in Arrays und logische Laufwerke. Die RAID-Karte verwendet die nachfolgenden Konfigurationsrichtlinien in folgender Reihenfolge:
Zusammenfassen von Laufwerken mit gleicher Kapazität
in Fünfer, Vierer- oder Dreiergruppen. Diese Gruppen werden zu Arrays,
denen logische Laufwerke der RAID-Klasse 5 zugewiesen sind.
Zusammenfassen von Laufwerkpaaren mit der gleichen
Kapazität. Diese Paare werden zu Arrays, denen logische Laufwerke der
RAID- Klasse 1 zugewiesen sind.
Konfigurieren Sie etwaige verbliebene einzelne Plattenlaufwerke
als Arrays, denen logische Laufwerke der RAID-Klasse 0 zugewiesen sind.
Definieren Sie Ersatzlaufwerke (optional, muss aber
bei Auswahl zuerst vorgenommen werden).
Wählen Sie im Hauptmenü
von CERC Manager die Option Configure
(Konfigurieren).
Wählen Sie im Menü Configure
(Konfigurieren) die Option Automatic
Configuration (Automatische Konfiguration) und beantworten Sie die
Bestätigungsaufforderung.
Die durch Automatic
Configuration (Automatische Konfiguration) entstandenen logischen Laufwerke
werden auf dem Bildschirm mit einer Eingabeaufforderung zum Speichern angezeigt.
Wählen Sie YES
(Ja), um die Konfiguration zu speichern.
Wenn Sie YES
(Ja) bei der Leerzeicheneingabeaufforderung gewählt haben, initialisieren
Sie die logischen Laufwerke.
Wählen Sie im Hauptmenü
von CERC Manager Configure
(Konfigurieren).
Wählen Sie Configure
(Konfigurieren)>
Easy Configuration (Einfache Konfiguration).
Das Array-Auswahlmenü wird angezeigt. Am unteren Bildschirmrand
werden Informationen zur Funktionstastenbelegung angezeigt. Folgende Funktionen
können mit den Funktionstasten ausgeführt werden:
<F2> Anzeigen der Herstellerdaten und CERC Fehlerzählung
für das ausgewählte Laufwerk.
<F3> Anzeigen der logischen Laufwerke, die konfiguriert
wurden.
<F4> Definieren des ausgewählten Laufwerks als
Ersatzlaufwerk.
Markieren Sie mit den Pfeiltasten spezielle physikalische
Laufwerke.
Drücken Sie die Leertaste, um das ausgewählte
physikalische Laufwerk dem aktuellen Array zuzuordnen.
Die Anzeige für das ausgewählte Laufwerk ändert
sich von MASTER zu
ONLIN A[Array-Nummer]-[Laufwerknummer].
ONLIN A2-3 bedeutet
z. B. Plattenlaufwerk 3 in Array 2.
Fügen Sie dem aktuellen Array nach Bedarf physikalische
Laufwerke hinzu.
Verwenden Sie nach Möglichkeit in einem Array Laufwerke
gleicher Kapazität. Wenn Sie in einem Array Laufwerke unterschiedlicher
Kapazitäten verwenden, entspricht die genutzte Kapazität der jeweiligen
Laufwerke im Array der Kapazität des kleinsten
Laufwerks im Array.
Die Anzahl der physikalischen Laufwerke in einem speziellen
Array bestimmt die RAID-Klassen, die mit dem Array implementiert werden können.
RAID 0 erfordert ein oder mehrere physikalische Laufwerke.
Für RAID 1 sind zwei physikalische Laufwerke erforderlich.
Für RAID 5 sind mindestens drei physikalische Laufwerke erforderlich.
Drücken Sie die Eingabetaste, wenn Sie die Erstellung
des aktuellen Arrays abgeschlossen haben.
Es wird das Dialogfeld "Logical Drives Configured" ("Konfiguration
der logischen Laufwerke") angezeigt. Das Fenster am oberen Rand des Dialogfeldes
zeigt das logische Laufwerk, das gerade konfiguriert wird, sowie alle vorhandenen
logischen Laufwerke an.
Die Spaltenüberschriften sind:
LD - Die Nummer des logischen Laufwerks
RAID - Die RAID-Klasse
Size - Die Größe des logischen Laufwerks
#Stripes - Die Anzahl der Stripes im zugewiesenen
physikalischen Array
StrpSz - Die Stripe-Größe
DriveState Der Status des logischen Laufwerks
Markieren Sie RAID
und drücken Sie die Eingabetaste, um die RAID- Klasse für das
logische Laufwerk einzustellen.
Die verfügbaren RAID-Klassen für das aktuelle logische
Laufwerk werden angezeigt.
Wählen Sie eine RAID-Klasse und drücken
Sie die Eingabetaste zur Bestätigung.
Öffnen Sie das Advanced
Menu (Menü "Erweitert"), um die Stripe
Size (Stripe-Größe) einzustellen.
Stripe Size
(Stripe-Größe) gibt die Größe der Segmente an, die
auf jedes Laufwerk in einem logischen Laufwerk mit RAID 1, 5 oder 10 geschrieben
werden. Sie können die Stripe-Größe auf 2
KB, 4 KB, 8 KB, 16 KB, 32 KB, 64 KB oder 128
KB einstellen. Die Standard-Stripe-Größe beträgt 64
KB.
Eine höhere Stripe-Größe bietet eine bessere
Leseleistung, insbesondere wenn auf Ihrem Computer hauptsächlich sequentielle
Lesevorgänge durchgeführt werden. Wenn Sie sicher sind, dass Ihr Computer
häufiger zufällige Zugriffe benötigt, wählen Sie eine kleine
Stripe-Größe.
Stellen Sie Write
Policy (Eigenschaften des Schreibverfahrens) im Advanced
Menu (Menü "Erweitert") ein.
Write Policy
(Eigenschaften des Schreibverfahrens) gibt die Eigenschaften des Cache-Schreibverfahrens
an. Sie können diese Eigenschaften auf Write-Back
(Zurückschreiben) oder Write-Through
(Durchschreiben) einstellen. Der Standard ist Write-Through
(Durchschreiben).
ImWrite-Back-Cache-Verfahren signalisiert der Controller dem Host das Ende einer Datenübertragung,
wenn der Cache-Speicher des Controllers alle Daten im Rahmen einer Transaktion
erhalten hat. Wenn
Write-Back aktiviert ist und das System schnell aus- und angeschaltet
wird, kann es zu einer Funktionsstörung des RAID-Controller kommen,
wenn der Cache-Speicher geleert wird. Adapter mit einer Pufferbatterie
werden standardmäßig auf Write-Back gestellt.
ImWrite-Through-Cache-Verfahrensignalisiert der Controller dem Host das Ende einer Datenübertragung,
wenn das Plattensubsystem alle Daten im Rahmen einer Transaktion erhalten
hat. Dies entspricht der Standardeinstellung.
Das Write-Through-Cache-Verfahren
bietet gegenüber der Write-Back-Methode
eine höhere Sicherheit, Write-Back
bietet dagegen eine höhere Leistung. Sie
sollten kein Write-Back für ein logisches Laufwerk verwenden, das als Novell
NetWare-Datenträger
verwendet werden soll.
Stellen Sie Read
Policy (Eigenschaften des Leseverfahrens) im Advanced
Menu (Menü "Erweitert") ein.
Read Policy
(Eigenschaften des Leseverfahrens) aktiviert die IDE-Vorauslesefunktion
für das logische Laufwerk. Sie können diesen Parameter auf Read-Ahead
(Vorauslesen),
No Read-Ahead (Kein
Vorauslesen) oder Adaptive
(Anpassungsfähig)einstellen.
Die Standardeinstellung ist Adaptive
(Anpassungsfähig).
Read-Ahead(Vorauslesen)
gibt an, dass der Controller Vorauslesen für das aktuelle logische
Laufwerk verwendet.
No-Read-Ahead(Kein Vorauslesen)
bestimmt, dass der Controller für das aktuelle logische Laufwerk
kein Vorauslesen verwendet.
Adaptive (Anpassungsfähig)
legt fest, dass der Controller Read-Ahead verwendet, wenn die beiden letzten
Laufwerkszugriffe in sequentiellen Sektoren erfolgten. Wenn alle Leseanforderungen
zufällig sind, kehrt der Algorithmus zu No
Read-Ahead (Kein Vorauslesen) zurück, wobei jedoch alle Anforderungen
weiterhin auf sequentielle Ausführungen geprüft werden.
Stellen Sie Cache
Policy (Eigenschaften des Cache-Verfahrens) im Advanced
Menu (Menü "Erweitert") ein.
Cache Policy
(Eigenschaften des Cache-Verfahrens) gilt für das Lesen auf einem
speziellen logischen Laufwerk. Es beeinflusst den Read-Ahead-Cache
nicht. Die Standardeinstellung ist Direct
I/O
(Direkte E/A).
Cached I/O (Gecachte
E/A) gibt an, dass alle Lesungen im Cache-Speicher zwischengespeichert
sind.
Direct I/O (Direkte
E/A) gibt an, dass die Lesungen nicht im Cache-Speicher zwischengespeichert
sind. Direct I/O (Direkte E/A) überschreibt die Einstellungen zu
den Eigenschaften des Cache-Verfahrens nicht. Die Daten werden gleichzeitig
in den Cache-Speicher und an den Host übertragen. Wenn derselbe Datenblock
erneut gelesen wird, werden die Daten aus dem Cache-Speicher verwendet.
Drücken Sie <Esc>, um das Menü Advanced
(Erweitert) zu beenden.
Wählen Sie nach dem Abschluss der Definition
des aktuellen logischen Laufwerks Accept
(Übernehmen) aus und drücken Sie die Eingabetaste.
Die Anzeige "Array Selection" (Array-Auswahl) erscheint, wenn
weitere nicht konfigurierte Festplatten vorhanden sind.
Wiederholen Sie die Schritte 3 bis 14, um ein weiteres
Array und logisches Laufwerk zu konfigurieren.
Drücken Sie nach Abschluss der Konfiguration
der logischen Laufwerke die Taste <Esc>, um Easy
Configuration (Einfache Konfiguration) zu beenden.
Eine Liste der derzeit konfigurierten logischen Laufwerke wird
angezeigt. Sie werden zum Speichern der Konfiguration aufgefordert.
Beantworten Sie die Eingabeaufforderung zum Speichern.
Das Menü Configure
(Konfigurieren) wird angezeigt.
Initialisieren Sie die logischen Laufwerke, die Sie
gerade konfiguriert haben.
Wählen Sie im Hauptmenü
von CERC Manager die Option Configure
(Konfigurieren).
Wählen Sie Configure
(Konfigurieren)>
New Configuration (Neue Konfiguration).
Ein Array-Auswahlfenster zeigt die mit der aktuellen Karte verbundenen
Geräte an. Am unteren Bildschirmrand werden Informationen zur Funktionstastenbelegung
angezeigt. Folgende Funktionen können mit den Funktionstasten ausgeführt
werden:
<F2> Anzeigen der Herstellerdaten und Fehlerzählung
für das ausgewählte Laufwerk.
<F3> Anzeigen der logischen Laufwerke, die konfiguriert
wurden.
<F4> Definieren des ausgewählten Laufwerks als
Ersatzlaufwerk.
<F10> Anzeige des Dialogfelds "Logical Drive Configuration"
(Konfiguration des logischen Laufwerks).
Markieren Sie mit den Pfeiltasten spezielle physikalische
Laufwerke.
Drücken Sie die Leertaste, um mit dem aktuellen
Array physikalischen Laufwerke auszuwählen.
Die Anzeige für das ausgewählte Laufwerk ändert
sich von MASTER zu
ONLIN A[Array-Nummer]-[Laufwerknummer].
ONLIN A2-3 bedeutet
z. B. Plattenlaufwerk 3 in Array 2.
Fügen Sie dem aktuellen Array nach Bedarf physikalische
Laufwerke hinzu.
Verwenden Sie nach Möglichkeit in einem Array Laufwerke
gleicher Kapazität. Wenn Sie in einem Array Laufwerke unterschiedlicher
Kapazität verwenden, entspricht die genutzte Kapazität der jeweiligen
Laufwerke im Array der Kapazität des kleinsten
Laufwerks im Array.
Die Anzahl der physikalischen Laufwerke in einem speziellen
Array bestimmt die RAID-Klassen, die mit dem Array implementiert werden können.
RAID 0 erfordert ein oder mehrere physikalische Laufwerke pro Array.
RAID 1 erfordert zwei physikalische Laufwerke pro Array.
RAID 5 erfordert mindestens drei physikalische Laufwerke pro Array.
Drücken Sie die Eingabetaste, wenn Sie die Erstellung
des aktuellen Arrays abgeschlossen haben.
Wiederholen Sie die Schritte 3 bis 6, um die Definition
von Arrays fortzusetzen oder gehen Sie zu Schritt 8 und beginnen Sie mit
der Konfiguration des logischen Laufwerks.
Drücken Sie <F10> zum Konfigurieren logischer
Laufwerken.
Es wird das Dialogfeld "Logical Drives Configured" ("Konfiguration
der logischen Laufwerke") angezeigt. Das Fenster am oberen Rand der Anzeige
zeigt das logische Laufwerk, das gerade konfiguriert wird, sowie alle vorhandenen
logischen Laufwerke an. Die Spaltenüber-schriften sind:
LD - Die Nummer des logischen Laufwerks
RAID - Die RAID-Klasse
Size - Die Größe des logischen Laufwerks
#Stripes - Die Anzahl der Stripes im zugewiesenen
physikalischen Array
StrpSz - Die Stripe-Größe
DriveState - Der Status des logischen Laufwerks
Markieren Sie RAID
und drücken Sie die Eingabetaste zum Einstellen der RAID-Klasse für
das logische Laufwerk.
Die verfügbaren RAID-Klassen für das aktuelle logische
Laufwerk werden angezeigt.
Wählen Sie eine RAID-Klasse und drücken
Sie die Eingabetaste zur Bestätigung.
Markieren Sie Span
(Verketten) und drücken Sie die Eingabetaste, um den Verkettungsmodus
für das aktuelle logische Laufwerk einzustellen.
Die Auswahlmöglichkeiten sind:
CanSpan: Array-Laufwerkverkettung
ist für das aktuelle logische Laufwerk aktiviert. Das logische Laufwerk
kann in mehreren Arrays Speicherplatz belegen.
NoSpan: Array-Laufwerkverkettung
ist für das aktuelle logische Laufwerk deaktiviert. Das logische
Laufwerk kann nur in einem Array Speicherplatz belegen.
Damit zwei Arrays verkettet werden können, müssen
sie dieselbe Stripe-Ausdehnung (dieselbe Anzahl physikalischer Laufwerke) aufweisen
und aufeinanderfolgend numeriert sein.
Wenn Array 2 beispielsweise vier Festplatten umfasst, kann es
nur mit Array 1 und/oder Array 3 verkettet werden, und nur, wenn die Arrays
1 und 3 ebenfalls vier Festplatten enthalten. Wenn die beiden Kriterien für
die Verkettung erfüllt werden, ermöglicht der RAID-Controller die
Verkettung. Sind die Kriterien nicht erfüllt, hat die Einstellung "Span"
(Verkettung) keine Auswirkung auf das aktuelle logische Laufwerk.
Markieren Sie die Verkettungsoption und drücken
Sie die Eingabetaste.
Konfigurieren Sie RAID 10 durch die Verkettung von
zwei zusammenhängenden logischen Laufwerken der RAID-Klasse 1.
Die logischen Laufwerke der RAID-Klasse 1 müssen dieselbe
Stripe-Größe aufweisen und die gesamte Kapazität der Festplatten
nutzen.
Bewegen Sie den Cursor auf Size
(Größe) und drücken Sie die Eingabetaste, um die Größe
des logischen Laufwerks einzustellen.
Standardmäßig ist die Größe des logischen
Laufwerks auf den gesamten verfügbaren Platz in dem/den Array(s) eingestellt,
das/die dem aktuellen logischen Laufwerk zugewiesen wird/werden und bestimmt
so die Einstellung von Span
(Verkettung) und den teilweise genutzten Array-Speicherplatz. Wenn z.
B. das vorherige logische Laufwerk nur einen Teil des Speicherplatzes in einem
Array genutzt hat, wird die Größe des aktuellen logischen Laufwerks
standardmäßig auf den verbleibenden Speicherplatz eingestellt.
Wählen Sie das Menü Advanced
(Erweitert) zum Einstellen der Stripe
Size (Stripe-Größe).
Stripe Size
(Stripe-Größe) gibt die Größe des Segments an, das
auf jedes Laufwerk in einem logischen Laufwerk mit RAID 1, 5 oder 10 geschrieben
wird. Sie können die Stripe-Größe auf 2
KB, 4 KB, 8 KB, 16 KB, 32 KB, 64 KB oder 128
KB einstellen. Die Standard-Stripe-Größe beträgt 64
KB.
Eine höhere Stripe-Größe bietet eine bessere
Leistung beim Lesen, insbesondere wenn auf Ihrem Computer hauptsächlich
sequentielle Lesevorgänge durchgeführt werden. Wenn Sie sicher sind,
dass Ihr Computer häufiger wahlfreie Zugriffe benötigt, wählen
Sie eine kleine Stripe-Größe.
Stellen Sie Write
Policy (Eigenschaften des Schreibverfahrens) im Advanced
Menu (Menü "Erweitert") ein.
Write Policy
(Eigenschaften des Schreibverfahrens) gibt die Eigenschaften des Cache-Schreibverfahrens
an. Sie können diese Eigenschaften auf Write-Back
(Zurückschreiben) oder Write-Through
(Durchschreiben) einstellen. Der Standard ist Write-Through
(Durchschreiben).
Beim Write-Back-Cache-Verfahren
sendet der Controller das Signal zur Angabe einer abgeschlossenen Datenübertragung
an den Host, sobald alle Daten einer Transaktion im Controller-Cache empfangen
wurden. Wenn Write-Back
aktiviert ist und das System schnell aus- und angeschaltet wird, kann
es zu einer Funktionsstörung des RAID-Controllers kommen, wenn der
Cache-Speicher geleert wird. Adapter mit einer Pufferbatterie werden standardmäßig
auf Write-Back-Cache-Verfahren gestellt.
Beim Write-Through-Cache-Verfahren
sendet der Controller das Signal zur Angabe einer abgeschlossenen Datenübertragung
an den Host, sobald das Laufwerksubsystem alle Daten einer Transaktion
empfangen hat. Dies entspricht der Standardeinstellung.
Das Write-Through-Cache-Verfahren
bietet gegenüber der Write-Back-Methode
eine höhere Sicherheit. Write-Back
bietet dagegen eine höhere Leistung. Sie
sollten kein Write-Back für ein logisches Laufwerk verwenden, das als Novell
NetWare-Datenträger verwendet werden soll.
Stellen Sie Read
Policy (Eigenschaften des Leseverfahrens) im Advanced
Menu (Menü "Erweitert") ein.
Read Policy
(Eigenschaften des Leseverfahrens) gibt an, dass die IDE-Read-Ahead-Funktion
für das logische Laufwerk verwendet wird. Sie können diesen Parameter
auf Read-Ahead (Vorauslesen),
No Read-Ahead (Kein
Vorauslesen) oder Adaptive
(Anpassungsfähig) einstellen.
Die Standardeinstellung ist Adaptive
(Anpassungsfähig).
Read-Ahead (Vorauslesen)
gibt an, dass der Controller Vorauslesen für das aktuelle logische
Laufwerk verwendet.
No Read-Ahead(Kein Vorauslesen)
legt fest, dass der Controller Vorauslesen nicht für das aktuelle
logische Laufwerk verwendet.
Adaptive(Anpassungsfähig)
legt fest, dass der Controller Vorauslesen verwendet, wenn die
beiden letzten Laufwerkzugriffe in sequentiellen Sektoren erfolgten. Wenn
alle Leseanforderungen zufällig sind, kehrt der Algorithmus zu No-Read-Ahead
(Kein Vorauslesen) zurück, wobei jedoch alle Anforderungen
weiterhin auf mögliche sequentielle Ausführungen geprüft
werden. Dies entspricht der Standardeinstellung.
Stellen Sie Cache
Policy (Eigenschaften des Cache-Verfahrens) im Advanced
Menu (Menü "Erweitert") ein.
Cache Policy
(Eigenschaften des Cache-Verfahrens) gilt für das Lesen auf einem
speziellen logischen Laufwerk. Es beeinflusst den Read-Ahead-Cache
nicht. Die Standardeinstellung ist Direct
I/O
(Direkte E/A).
Cached I/O(Gecachte E/A)
gibt an, dass alle Lesungen im Cache-Speicher zwischengespeichert sind.
Direct I/O(Direkte E/A)
gibt an, dass die Lesungen nicht im Cache-Speicher zwischengespeichert
sind. Dies entspricht der Standardeinstellung. Direct
I/O (Direkte E/A) überschreibt die Einstellungen zu den Eigenschaften
des Cache-Verfahrens nicht. Die Daten werden gleichzeitig in den Cache-Speicher
und an den Host übertragen. Wenn derselbe Datenblock erneut gelesen
wird, werden die Daten aus dem Cache-Speicher verwendet.
Drücken Sie <Esc>, um das Menü Advanced
(Erweitert) zu beenden.
Wenn Sie das aktuelle logische Laufwerk definiert
haben, wählen Sie Accept(Übernehmen)
und drücken Sie die Eingabetaste.
Wenn noch genügend Speicherplatz zur Verfügung steht,
wird das nächste zu konfigurierende logische Laufwerk angezeigt.
Wiederholen Sie die Schritte 8 bis 20, um ein weiteres
logisches Laufwerk zu konfigurieren.
Wenn der gesamte Speicherplatz im Array zugeordnet wurde, wird
eine Liste der vorhandenen logischen Laufwerke angezeigt.
Drücken Sie zur Fortsetzung eine beliebige Taste
und bestätigen Sie die Aufforderung zum Speichern.
Initialisieren Sie die logischen Laufwerke, die Sie
gerade konfiguriert haben.
Wählen Sie im Hauptmenü
von CERC Manager die Option Configure
(Konfigurieren).
Wählen Sie Configure
(Konfigurieren)>
View/Add Configuration (Konfiguration anzeigen/hinzufügen).
Ein Array-Auswahlfenster zeigt die mit dem aktuellen Controller
verbundenen Geräte an. Am unteren Bildschirmrand werden Informationen zur
Funktionstastenbelegung angezeigt. Folgende Funktionen können mit den Funktionstasten
ausgeführt werden:
<F2> Anzeigen der Herstellerdaten und CERC Fehlerzählung
für das ausgewählte Laufwerk.
<F3> Anzeigen der logischen Laufwerke, die konfiguriert
wurden.
<F4> Definieren des ausgewählten Laufwerks als
Ersatzlaufwerk.
<F10> Anzeige des Dialogfelds "Logical Drive Configuration"
(Konfiguration des logischen Laufwerks).
Markieren Sie mit den Pfeiltasten die physikalischen
Laufwerke.
Drücken Sie die Leertaste, um physikalische Laufwerke
auszuwählen, die dem aktuellen Array zugeordnet werden sollen.
Die Anzeige für das ausgewählte Laufwerk ändert
sich von MASTER zu
ONLIN A[Array-Nummer]-[Laufwerknummer].
ONLIN A2-3 bedeutet
z. B. Plattenlaufwerk 3 in Array 2.
Fügen Sie dem aktuellen Array nach Bedarf physikalische
Laufwerke hinzu.
Verwenden Sie nach Möglichkeit in einem Array Laufwerke
gleicher Kapazität. Wenn Sie in einem Array Laufwerke unterschiedlicher
Kapazität verwenden, entspricht die genutzte Kapazität der jeweiligen
Laufwerke im Array der Kapazität des kleinsten
Laufwerks im Array.
Die Anzahl der physikalischen Laufwerke in einem speziellen
Array bestimmt die RAID-Klassen, die mit dem Array implementiert werden können.
RAID 0 erfordert ein oder mehrere physikalische Laufwerke pro Array.
RAID 1 erfordert zwei physikalische Laufwerke pro Array.
RAID 5 erfordert mindestens drei physikalische Laufwerke pro Array.
Drücken Sie zum Beenden des Auswahlvorgangs die
Eingabetaste.
Wiederholen Sie Schritt 3, um das Definieren von Arrays
fortzusetzen oder gehen Sie zu Schritt 5 und beginnen Sie mit der Konfiguration
der logischen Laufwerke.
Drücken Sie <F10> zum Konfigurieren von
logischen Laufwerken.
Es wird das Dialogfeld "Logical Drives Configured" ("Konfiguration
der logischen Laufwerke") angezeigt. Das Fenster am oberen Rand des Dialogfeldes
zeigt das logische Laufwerk, das gerade konfiguriert wird, sowie alle vorhandenen
logischen Laufwerke an. Die Spaltenüberschriften sind:
LD - Die Nummer des logischen Laufwerks
RAID - Die RAID-Klasse
Size - Die Größe des logischen Laufwerks
#Stripes - Die Anzahl der Stripes im zugewiesenen
physikalischen Array
StrpSz - Die Stripe-Größe
DriveState - Der Status des logischen Laufwerks
Markieren Sie RAID
, um die RAID-Klasse für das logische Laufwerk einzustellen.
Die verfügbaren RAID-Klassen für das aktuelle logische
Laufwerk werden angezeigt.
Wählen Sie eine RAID-Klasse und drücken
Sie die Eingabetaste zur Bestätigung.
Markieren Sie Span
(Verketten) und drücken Sie die Eingabetaste, um die Verkettungsoptionen
anzuzeigen für das aktuelle logische Laufwerk.
Die Auswahlmöglichkeiten sind:
CanSpan:Array-Laufwerkverkettung ist für das aktuelle logische Laufwerk
aktiviert. Das Laufwerk kann in mehreren Arrays Speicherplatz belegen.
NoSpan: Array-Laufwerkverkettung
ist für das aktuelle logische Laufwerk deaktiviert. Das Laufwerk
kann nur in einem Array Speicherplatz belegen.
Damit zwei Arrays verkettet werden können, müssen
sie dieselbe Stripe-Ausdehnung (dieselbe Anzahl von physikalischen Laufwerken)
aufweisen und aufeinanderfolgend nummeriert sein. Wenn Array 2 beispielsweise
vier Festplatten umfasst, kann es nur mit Array 1 und/oder Array 3 verkettet
werden, und nur, wenn die Arrays 1 und 3 ebenfalls vier Festplatten enthalten.
Werden die zwei Kriterien für die Verkettung nicht erfüllt, hat die
Einstellung Span (Verkettung)
keine Auswirkung auf das aktuelle logische Laufwerk.
Markieren Sie eine Verkettungsoption, und drücken
Sie die Eingabetaste.
Konfigurieren Sie RAID 10 durch die Verkettung von
zwei zusammenhängenden logischen Laufwerken der RAID-Klasse 1.
Die logischen Laufwerke der RAID-Klasse 1 müssen dieselbe
Stripe-Größe aufweisen und die gesamte Kapazität der Plattenlaufwerke
nutzen.
Bewegen Sie den Cursor auf Size
(Größe) und drücken Sie die Eingabetaste, um die Größe
des logischen Laufwerks einzustellen.
Standardmäßig ist die Größe des logischen
Laufwerks auf den gesamten verfügbaren Platz in dem/den Array(s) eingestellt,
das/die dem aktuellen logischen Laufwerk zugewiesen wird/werden und bestimmt
so die Einstellung von Span
(Verkettung) und den teilweise genutzten Array-Speicherplatz. Wenn z.
B. das vorherige logische Laufwerk nur einen Teil des Speicherplatzes in einem
Array genutzt hat, wird die Größe des aktuellen logischen Laufwerks
standardmäßig auf den verbleibenden Speicherplatz eingestellt.
Öffnen Sie das Advanced
Menu(Menü "Erweitert").
Stellen Sie die Stripe
Size (Stripe-Größe) im Advanced
Menu(Menü "Erweitert") ein.
Mit Stripe
Size (Stripe-Größe) wird die Größe des Segments eingestellt,
das auf jedes Laufwerk in einem logischen Laufwerk mit RAID 0, 1 oder 5 geschrieben
wird. Sie können die Stripe-Größe auf 2 KB, 4
KB, 8 KB,
16 KB, 32
KB, 64 KB
oder 128 KB einstellen.
Die Standard-Stripe-Größe beträgt 64
KB.
Eine höhere Stripe-Größe bietet eine bessere
Leistung beim Lesen, insbesondere wenn auf Ihrem Computer hauptsächlich
sequentielle Lesevorgänge durchgeführt werden. Wenn Sie sicher sind,
dass Ihr Computer häufiger zufällige Lesezugriffe durchführt,
wählen Sie eine kleine Stripe-Größe.
Stellen Sie Write
Policy (Eigenschaften des Schreibverfahrens) im Advanced
Menu (Menü "Erweitert") ein.
Mit Write
Policy (Eigenschaften des Schreibverfahrens) werden die Eigenschaften
des Cache-Schreibverfahrens eingestellt. Sie können diese Eigenschaften
auf Write-Back (Zurückschreiben)
oder Write-Through (Durchschreiben)
einstellen. Der Standard ist Write-Through
(Durchschreiben).
Beim Write-Back-Cache-Verfahren
sendet der Controller das Signal zur Angabe einer abgeschlossenen Datenübertragung
an den Host, sobald alle Daten einer Transaktion im Controller-Cache empfangen
wurden. Wenn Write-Back
aktiviert ist und das System schnell aus- und dann angeschaltet wird,
kann es zu einer Funktionsstörung des RAID-Controllers kommen, wenn
der Cache-Speicher geleert wird.
Beim Write-Through-Cache-Verfahren
sendet der Controller das Signal zur Angabe einer abgeschlossenen Datenübertragung
an den Host, sobald das Laufwerksubsystem alle Daten einer Transaktion
empfangen hat. Dies entspricht der Standardeinstellung.
Das Write-Through-Cache-Verfahren
bietet gegenüber der Write-Back-Methode
eine höhere Sicherheit, Write-Back
bietet dagegen eine höhere Leistung. Sie
sollten kein Write-Back für ein logisches Laufwerk verwenden, das als Novell
NetWare-Datenträger verwendet werden soll.
Stellen Sie Read
Policy (Eigenschaften des Leseverfahrens) im Advanced
Menu (Menü "Erweitert") ein.
Read Policy
(Eigenschaften des Leseverfahrens) aktiviert die IDE-Vorauslesefunktion
für das logische Laufwerk. Stellen Sie diesen Parameter auf Read-Ahead
(Vorauslesen),
No Read-Ahead (Kein
Vorauslesen) oder Adaptive
(Anpassungsfähig) ein. Die Standardeinstellung ist Adaptive
(Anpassungsfähig).
Read-Ahead(Vorauslesen)
gibt an, dass der Controller für das aktuelle logische Laufwerk
Vorauslesen verwendet.
No-Read-Ahead (Kein
Vorauslesen) gibt an, dass der Controller für das aktuelle
logische Laufwerk kein Vorauslesen verwendet.
Adaptive
(Anpassungsfähig) legt fest, dass der Controller Vorauslesen
verwendet, wenn die beiden letzten Laufwerkszugriffe in sequentiellen
Sektoren erfolgten. Wenn alle Leseanforderungen zufällig sind, kehrt
der Algorithmus zu No-Read-Ahead
(Kein Vorauslesen) zurück, wobei jedoch alle Anforderungen
weiterhin auf mögliche sequentielle Ausführungen geprüft
werden.
Stellen Sie Cache
Policy(Eigenschaften
des Cache-Verfahrens) im Advanced
Menu (Menü "Erweitert") ein.
Cache Policy(Eigenschaften des Cache-Verfahrens)
gilt für das Lesen auf einem speziellen logischen Laufwerk. Es beeinflusst
das Read-Ahead-Cache-Verfahren nicht. Die Standardeinstellung ist Direct
I/O(Direkte E/A).
Cached I/O(Gecachte E/A)
gibt an, dass alle Lesungen im Cache-Speicher zwischengespeichert sind.
Direct I/O(Direkte E/A)
gibt an, dass die Lesungen nicht im Cache-Speicher zwischengespeichert
sind. Dies entspricht der Standardeinstellung. Direct
I/O (Direkte E/A) überschreibt die Einstellungen zu den Eigenschaften
des Cache-Verfahrens nicht. Die Daten werden gleichzeitig in den Cache-Speicher
und an den Host übertragen. Wenn derselbe Datenblock erneut gelesen
wird, werden die Daten aus dem Cache-Speicher verwendet.
Drücken Sie <Esc>, um das Menü Advanced
(Erweitert) zu beenden.
Wählen Sie nach dem Beenden der Definition des
aktuellen logischen Laufwerks die Option Accept
(Übernehmen) und drücken sie die Eingabetaste.
Wenn noch genügend Speicherplatz zur Verfügung steht,
wird das nächste zu konfigurierende logische Laufwerk angezeigt.
Wiederholen Sie die Schritte 8 bis 21, um ein weiteres
logisches Laufwerk zu konfigurieren.
Wenn der Speicherplatz im Array vollständig zugeordnet
wurde, wird eine Liste der vorhandenen logischen Laufwerke angezeigt.
Drücken Sie zur Fortsetzung eine beliebige Taste.
Sie werden zum Speichern der Konfiguration aufgefordert.
Bestätigen Sie die Eingabeaufforderung zum Speichern.
Initialisieren Sie die logischen Laufwerke, die Sie
gerade konfiguriert haben.
Initialisieren Sie jedes neu konfigurierte logische Laufwerk. Logische Laufwerke können auf die beiden folgenden Weisen initialisiert werden:
Gruppeninitialisierung:Durch die Option Initialize
(Initialisieren) im Hauptmenü können Sie logische Laufwerke
gleichzeitig initialisieren.
Einzelinitialisierung:
Das Aktionsmenü Objects(Objekte)>Logical
Drive (Logisches Laufwerk) für ein einzelnes logisches Laufwerk
enthält die Option Initialize(Initialisieren).
Führen Sie zum gleichzeitigen Initialisieren von mehreren logischen Laufwerken die folgenden Schritte durch:
Wählen Sie im Hauptmenü
von CERC Manager die Option Initialize(Initialisieren).
Eine Liste der aktuellen logischen Laufwerke wird angezeigt.
Markieren Sie alle zu initialisierenden Laufwerke
mit den Pfeiltasten.
Drücken Sie die Leertaste, um die gewünschten
logischen Laufwerke für die Initialisierung auszuwählen oder drücken
Sie <F2>, um alle logischen Laufwerke auszuwählen oder die Auswahl
aufzuheben.
Drücken Sie nach dem Auswählen der logischen
Laufwerke <F10> und wählen Sie YES
(Ja) in der Bestätigungsaufforderung.
Der Fortschritt der Initialisierung für jedes Laufwerk
wird in einem Balkendiagramm angezeigt.
Drücken Sie nach Beendigung der Inititalisierung
eine beliebige Taste zum Fortfahren.
Wenn ein Plattenlaufwerk in einem Array ausfällt, das als logisches Laufwerk mit RAID 1 oder 5 konfiguriert ist, können Sie die verlorenen Daten durch Wiederherstellen des Laufwerks rekonstruieren. Bei Ausfall eines Ersatzlaufwerks wird eine weitere Wiederherstellung gestartet, sofern ein zweites Ersatzlaufwerk zur Verfügung steht. Das zweite Ersatzlaufwerk sollte eine größere oder mindestens die gleiche Kapazität wie das ausgefallene Laufwerk aufweisen.
Wenn Sie Ersatzlaufwerke konfiguriert haben, versucht der RAID-Controller automatisch, diese zum Wiederherstellen ausgefallener Laufwerke zu verwenden. Zeigen Sie das Dialogfeld Objects (Objekte)> Physical Drive (Physikalisches Laufwerk) während einer Wiederherstellung an. Die Laufwerkanzeige für das Ersatzlaufwerk wurde in REBLD A[Array-Nummer]-[Laufwerknummer] geändert, um darauf hinzuweisen, dass das Laufwerk momentan durch das Ersatzlaufwerk ersetzt wird.
Manual Rebuild (Manuelle Wiederherstellung)
Die manuelle Wiederherstellung ist erforderlich, wenn keine Ersatzlaufwerke mit ausreichender Kapazität zur Wiederherstellung der ausgefallenen Laufwerke verfügbar sind. Wählen Sie Rebuild (Wiederherstellen) im Hauptmenü von CERC Manager oder Rebuild (Wiederherstellen) im Menü Objects (Objekte)> Physical Drive(Physikalisches Laufwerk).
Wählen Sie im Hauptmenü
von CERC Manager die Option Rebuild
(Wiederherstellen).
Ein Geräte-Auswahlfenster zeigt die mit dem aktuellen Controller
verbundenen Geräte an. Die ausgefallenen Laufwerke sind mit FAIL
gekennzeichnet.
Markieren Sie die zu rekonstruierenden Laufwerke mit
den Pfeiltasten.
Drücken Sie die Leertaste, um die für die
Wiederherstellung gewünschten physikalischen Laufwerke auszuwählen.
Drücken Sie nach dem Auswählen der physikalischen
Laufwerke die Taste <F10>.
Drücken Sie zur Bestätigung in der Bestätigungsaufforderung
die Taste <Y>.
Die Kennungen der ausgewählten Laufwerke lauten jetzt REBLD
(Wiederhergestellt). Das Wiederherstellen kann einige Zeit dauern, je
nachdem, wie viele Laufwerke Sie ausgewählt haben und welche Kapazitäten
diese Laufwerke haben.
Drücken Sie nach Abschluss der Wiederherstellung
eine beliebige Taste zur Fortsetzung.
Random Array Deletion (direktes Löschen von Arrays) ist die Fähigkeit, unerwünschte logische Laufwerke zu löschen und den freigewordenen Speicherplatz für ein neues logisches Laufwerk zu verwenden.
ANMERKUNG: Weitere
Informationen über das direkte Löschen von Arrays finden Sie im
Benutzerhandbuch
zu CERC RAID-Controllern.
Der größte Vorteil des direkten Löschens von Arrays auf dem
Konfigurationsmodul ist, dass Sie sich nicht auf sequentielle oder zusammenhängende
logische Laufwerke beschränken müssen, wenn Sie logische Laufwerke
erstellen. Sie können nicht-zusammenhängende Segmente zum Erstellen
von logischen Laufwerken verwenden.
Sie können nach dem Löschen eines logischen Laufwerks ein neues erstellen. Sie können die Konfigurationsprogramme zum Erstellen des nächsten logischen Laufwerks aus dem nicht-zusammenhängenden freien Speicherplatz ("Holes") und aus den neu erstellten Arrays verwenden. Das Konfigurationsprogramm enthält eine Liste mit den konfigurierbaren Arrays, bei denen ein Speicherplatz zu konfigurieren ist.
HINWEIS: Unter
bestimmten Umständen kann das Löschen des logischen Laufwerks
fehlschlagen. Das Löschen kann während einer Wiederherstellung,
Initialisierung oder Konsistenzprüfung eines logischen Laufwerks fehlschlagen,
wenn dieses Laufwerk eine höhere Nummer des logischen Laufwerks als
das Laufwerk hat, das Sie löschen möchten.
Führen Sie folgende Schritte zum Löschen logischer Laufwerke durch
Wählen Sie Objects
(Objekte)>Logical Drive(Logisches Laufwerk)
im Management Menu (Managementmenü).
Die logischen Laufwerke werden angezeigt.
Verwenden Sie die Pfeiltaste zum Markieren des logischen
Laufwerks, das Sie löschen möchten.
Drücken Sie <F5> zum Löschen des logischen
Laufwerks.
Dadurch wird das logische Laufwerk gelöscht und der davon
belegte Speicherplatz verfügbar, sodass Sie ein weiteres logisches Laufwerk
erstellen können.
Wählen Sie Check Consistency (Konsistenzprüfung) zum Überprüfen der Redundanzdaten in logischen Laufwerken mit den RAID-Klassen 1 oder 5.
Beim Auswählen von Check Consistency (Konsistenzprüfung) werden die Parameter der vorhandenen logischen Laufwerke an dem aktuellen Controller und ein Auswahlmenü mit einer Auflistung der logischen Laufwerke nach Nummer angezeigt. Wenn Unregelmäßigkeiten festgestellt werden, erfolgt eine automatische Korrektur, immer unter der Voraussetzung, dass die Daten richtig sind. Wenn jedoch der Fehler ein Lesefehler auf einem Datenlaufwerk ist, wird der fehlerhafte Datenblock mit den generierten Daten erneut zugeordnet. Führen Sie folgende Schritte zum Ausführen einer Konsistenzprüfung durch.
Wählen Sie im Hauptmenü
von CERC Manager die Option Check
Consistency (Konsistenzprüfung) aus.
Markieren Sie mit den Pfeiltasten die gewünschten
logischen Laufwerke.
Drücken Sie die Leertaste, um ein Laufwerk für
die Konsistenzprüfung auszuwählen bzw. seine Auswahl zurückzunehmen.
Drücken Sie <F2>, um alle logischen Laufwerke
auszuwählen oder ihre Auswahl zurückzunehmen.
Drücken Sie <F10>, um mit der Konsistenzprüfung
zu beginnen.
Eine Fortschrittsanzeige für jedes ausgewählte logische
Laufwerk wird angezeigt.
Wenn die Konsistenzprüfung beendet ist, drücken
Sie eine beliebige Taste, um die Fortschrittsanzeige zu löschen.